Helmut Thielen "Befreiung im 21. Jahrhundert"

Verlag Horlemann Verlag
Art.Nr. 488985
10,00€
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Das Jahr 1968 war unter anderem geprägt durch weltweite Studentenproteste, Notstandsgesetze, Anti-Vietnamkriegs-Bewegung, Prager Frühling und das Massaker von My Lai. Rückblickend gesehen steht die 68er-Bewegung für einen notwendigen gesellschaftlichen Aufbruch, der zur Demokratisierung der Gesellschaft beitrug. Durch die damalige Aufbruchstimmung wurde auch das angestoßen, was sich in den siebziger und achtziger Jahren als Neue Soziale Bewegungen entwickelte: Frauen-, Bürgerinitiativen-, Alternativ-, Dritte-Welt-, Ökologie- und Friedensbewegung.
Was ist aus dem großen Aufbruch geworden?

Der Friedensforscher und Friedensaktivist Wolfgang Sternstein beispielsweise antwortet auf diese Frage: "Eine wehmütige Erinnerung an einen großen Aufbruch, an eine Zeit, wo eine Wende zum Besseren möglich, ja geradezu unausweichlich schien. … Bis auf den wackligen Atomausstieg und den Aufschwung der regenerativen Energietechniken hat die Flutwelle der Globalisierung alles hinweggespült. Auf den großen Aufbruch folgte das große Scheitern."
Vielleicht ist ein Blick "von außen" förderlich, um Licht am Ende der bleiernen Zeit erblicken zu können. Jedenfalls beobachtet und analysiert ein deutscher Professor von Brasilien aus, was weltweit mehr noch als in Deutschland im Gange ist. 1994 ging Helmut Thielen, der Sozialwissenschaften und Philosophie studiert hat sowie Landschaftsplanung und Internationale Agrarentwicklung, als Professor nach Campo Grande und São Leopoldo, Brasilien. Jetzt hat Thielen seinen zahlreichen Buchveröffentlichungen eine weitere hinzugefügt, die den Titel "Befreiung im 21. Jahrhundert" trägt.

334 Seiten