Askenazy/Orléan/Sterdyniak u.a. "Empörte Ökonomen"

Verlag pad-Verlag
Art.Nr. 740999
5,00€
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"Manifeste d'economistes atterres"

Mit einem einleitenden Beitrag von Heinz-J. Bontrup „Zur neoliberalen Mainstream-Ökonomie und ihr klägliches Versagen vor und in der Finanz- und Wirtschaftskrise“.

Europäische Politiker haben aus der Krise, die durch die Exzesse der Finanz­industrie verursacht wurde, nichts gelernt. Zur Reduzierung der Defizite die durch die Bankenrettung und die Rezession verursacht sind, werden Anpassungsprogramme verfolgt, die wirtschaftliche Instabilität und soziale Ungleichheit erhöhen. Diese Politik im Interesse der Banken und des Finanzkapitals gefährden die Zukunft des europäischen Projekts.
Entsetzt über diese Entwicklung entstand das „Manifest empörter Ökono­men“. Es prangert zehn Fehlbehauptungen der aktuellen Debatte an undunterbreitet 22 Vorschläge für eine alternative Strategie.


Aus dem Inhalt

Vorwort und Prolog / Fehlbehauptungen: (1) Finanzmärkte sind effizient – (2) Finanzmärkte tragen zum Wirtschaftswachstum bei – (3) Märkte schät­zen die Kreditwürdigkeit von Staaten korrekt ein - (4) Der Anstieg der Staatsverschuldung rührt von übermässigen Ausgaben her - (5) Staatsaus­gaben müssen begrenzt werden, um die Staatsverschuldung zu senken - (6) Staatsverschuldung verschiebt die Last unserer Maßlosigkeit auf unsere Kindeskinder - (7) Wir müssen die Finanzmärkte beruhigen, um die Staats­verschuldung zu finanzieren - (8) Die europäische Union schützt das Europäische Sozialmodell - (9) Der Euro ist ein Schutzschild gegen die Krise - (10) Die Griechenlandkrise war das Sprungbrett zu einer europäischen Wirtschaftsregierung und einem wirklichen europäischen Sozialpakt / Schluss­folgerung: Wirtschaftspolitik diskutieren, Entwick­lungs­pfade zur Restrukturierung der EU schaffen


61 S.