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Sophia Deeg "Streubomben"

Verlag Horlemann Verlag
Art.Nr. 590018
12,90€ 5,00€
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Tod im Maisfeld.

Streubomben sind heimtückische Waffen, die unschuldige Menschen verstümmeln und töten, auch wenn der Krieg längst vorbei ist. Die Opfer sind Kinder beim Spielen, Bauern bei der Feldarbeit, Frauen, die zum Markt gehen, Familien, die ihre Lebensgrundlage verlieren.

Streubomben unterscheiden nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen und sind deshalb völkerrechtswidrig. Dennoch werden sie von über 60 Staaten produziert. In 32 Ländern sind Wohngebiete, Gärten, Felder, Wiesen, Weiden und Wälder mit Blindgängern verseucht, die jederzeit explodieren können, wenn sich ihnen jemand nähert. Davon erzählen zwei Geschichten:

Wochen nach dem Libanon-Krieg wurde Musas Vater durch Streumunition schwer verletzt. Musa muss jetzt für die Familie sorgen. Das Medizinstudium, von dem er geträumt und auf das die ganze Familie gespart hat, kann er vergessen.

Branislav aus Serbien war Räumungsexperte der jugoslawischen Armee und verlor durch einen Blindgänger Arme und Beine. Den Mut aber hat er nicht verloren und er kämpft heute in der Kampagne gegen Streubomben. Der Erfolg: Im Osloer Vertrag verpflichten sich viele Staaten, auf die Produktion und den Einsatz von Streubomben zu verzichten.

Der ausführliche Sachteil, zusammen mit der Organisation Handicap International erarbeitet, informiert über Hintergründe, Täter und Opfer, Ursachen und Wirkungen und nennt die humanitären und völkerrechtlichen Argumente gegen Streumunition. Und er beantwortet die Fragen, was das alles mit uns zu tun hat und was wir dagegen tun können.


Mängelexemplar
144 S.
Broschur