Klaus Emmerich "Glaube und Kirche im Sozialismus"

Art.Nr. 374505
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Die Trennung von Kirche und Staat. Ein Abriss.

Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und Gesundheit. Die Sehnsucht und das Streben des überwiegenden Teils aller Menschen nach Frieden ist unzweifelhaft. Ob Atheist oder Ungläubiger, Humanist, Freidenker, Christ oder Angehöriger einer anderen Religion, Sozialist, Sozialdemokrat, Christdemokrat, Kommunist, Linker, Landwirt oder Handwerker, Intelektueller oder Industrieller, ob jung oder alt, alle sollte der Wunsch nach einem dauerhaften Frieden vereinen, der diesen Namen wirklich verdient. Jeder Krieg oder jede kriegerische Auseinandersetzung, egal wo sie geführt werden, kostet Menschen Leben oder ihre Gesundheit. Egal ob Militärangehöriger oder Zivilperson.
Wie diesem Anliegen in der Deutschen Demokratischen Republik und nach ihrem Anschluss an die Bundesrepublik Deutschland versucht wurde zu entsprechen, wird vom Autor an Hand zahlreicher Beispiele erläutert. Die Rolle der evangelischen Kirche als "Kirche im Sozialismus", ihre Stellung zum Staat sowie ihre unterschiedlichen bzw. gemeinsamen Positionen in den verschiedenen Entwicklungsetappen der 41-jährigen Geschichte des anderen deutschen Staates bzw. das Verhältnis zwischen den beiden deutschen Staaten (1949 bis 1990) werden skizzenhaft umrissen.
Die konsequente Trennung zwischen Staat und Kirche, auch ein Anliegen des Grundgesetzes für die alte Bundesrepublik Deutschland "es besteht keine Staatskirche", steht dabei im Mittelpunkt.
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