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Vera Friedländer "Die Kinder von La Hille"

Verlag Aufbau Verlag
Art.Nr. 130925
10,95€ 5,00€
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Flucht und Rettung vor der Deportation.

Nach der Reichskristallnacht 1938 reisen rund 100 jüdische Kinder mit Hilfe der Jüdischen Gemeinde nach Belgien aus. Dort kommen sie in das Heim Général Bernheim in Brüssel. Es wird von Elka und Alexander Frank geleitet. Bis zm Einmarsch der deutschen Truppen in Belgien und Frankreich am 10. Mai 1940 sind die Kinder sicher. Die deutschen Truppen überrennen förmlich die französischen und belgischen Einheiten. Elka und Alexander Frank handeln schnell und schaffen die Kinder am 14 Mai nach Frankreich. In Südfrankreich finden sie eine neue Bleibe, das Schloss La Hille. Südfrankreich untersteht dem alten Marschall Pétain, eine Art freie Zone, die von den Deutschen geduldet wird. Nach der Wannsee-Konferenz im Januar 1942 zur 'Endlösung der Judenfrage' wird auch in Frankreich die Judenverfolgung eingeleitet. Die Macht in der Vichy-Regierung hat nicht der alte Marschall Pétain, sondern der Minister Pierre Laval. Er hat ein besonders enges Verhältnis zur deutschen Besatzungsmacht. So treibt er die Juden-Deportationen ab Juli 1942 voran. Ende August werden auch die Kinder von La Hille in ein Lager gebracht. Nur dank des massiven Eingreifens von Rösli Näf vom Schweizer Roten Kreuz werden die Kinder vor der Deportation gerettet. Aber dies ist nur ein kurzzeitiger Erfolg. Ab Ende 1942 versuchen die Kinder ins rettende Ausland zu fliehen. Im Februar 1943 wird das Schloss La Hille umstellt, die älteren Jugendllichen werden deportiert und nur wenige werden überleben.
Jetzt beginnen waghalsige Fluchten, um den Häschern zu entkommen. Eine Reihe von Kindern werden gefasst und in die Konzentrationslager deportiert, aber viele überleben dank ungezählter Helfer. Ein erschütternder Tatsachenbericht über den Mut Weniger zur Rettung jüdischer Kinder - und Kollaboration.



Mängelexemplar
336 S.