Bernd Hausberger: "Die Verknüpfung der Welt"

Verlag mandelbaum
Art.Nr. 830557
19,90€
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Geschichte der frühen Globalisierung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert.

Frühe Globalisierungsprozesse werden oft in ihren Auswirkungen unterschätzt. Dabei haben sie die religiöse und sprachliche Landkarte der Erde nachhaltig umgestaltet, Kleidungs- und Konsumgewohnheiten verändert und bleibende wirtschaftliche Beziehungen und Kommunikationsnetzwerke etabliert.
Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wurden die Kontinente und Großräume der Erde durch die Verdichtung des Fernhandels, imperiale Expansionsprozesse, Missionsbewegungen und anwachsende Migrationsströme nachhaltig miteinander verknüpft.
Zwischen den Küsten der Weltmeere transportierten Segelschiffe Gold und Silber aus Amerika, Sklaven aus Afrika, Zucker aus der Karibik, Textilien und Gewürze aus Asien, Migranten aus Europa und China, Informationen und Wissen. Kontrolliert wurden diese Beziehungen zunehmend von den Europäern, die bis zum 18. Jahrhundert den Globus mit einem Netz von Stützpunkten und kolonialen Besitzungen überzogen und damit die Grundlage der späteren westlichen Hegemonie legten.

PRESSESTIMMEN

Eine eingehende Analyse des Buchs verfasst Wolfgang Reinhard in seiner Rezension in sehepunkte 15 (2015), Nr. 9 , Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften, vom 15.09.2015.


208 Seiten
Format 14x23
englische Broschur