jW-Kunstedition "Ronald Paris - Charons Boote"

Verlag Verlag 8. Mai
Art.Nr. 154831
28,00€
Menge
 
2. Editionsgrafik der jW-Kunstedition: Ronald Paris, »Charons Boote«, 2019, Kreidelithografie auf Zerkall-Bütten Alt Bern (250 g/m²), gedruckt von Steffen Tschesno und Alex Weise (Berlin), Darstellung: 17,5 x 24,3 cm, Blatt: 20 x 29 cm, unten links: Prägestempel der jW-Kunstedition, unten rechts: signiert und datiert, Auflage: 250 Exemplare


Der Künstler:

Ronald Paris, geboren 1933 in Sondershausen, erlernte in Weimar die Glasmalerei, und kam dann als Absolvent der Arbeiter- und Bauernfakultät in Jena zum Studium an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er in Toni Mau, Arno Mohr und Kurt Robbel seine prägenden Lehrer fand. Von 1963 bis 1966 war er Meisterschüler von Otto Nagel an der Akademie der Künste. Seit den 1950er Jahren zählt er zu den produktivsten Malern der DDR. Zahlreiche seiner Arbeiten sind nach wie vor im öffentlichen Raum präsent. Die Zerstörungswut der in der Zeit nach der »Wende« ging an ihnen vorüber: Sein 2 Meter x 11 Meter großes »Lob des Kommunismus« ist seit 2010 im DDR-Museum in Berlin zu sehen. Paris hat sich mit aller Kraft in die Kulturkämpfe seiner Zeit geworfen und ist nach zahlreichen kleinen und großen Siegen sowie Niederlagen auch von Preisen nicht verschont geblieben: 1967 Käthe-Kollwitz-Medaille, 1970 Kunstpreis der FDJ, 1976 Nationalpreis der DDR II. Klasse, 1977 Kunstpreis des FDGB, 2013 Brandenburgischer Kunstpreis. Sein Motto: »Wir üben weiter!« – ein Unterwegssein ohne Anmaßung oder Unterschätzung.

http://www.ronaldparis.de/


Aktuelle Ausstellung: »Ronald Paris … erlebt Paris«, Museumshaus »Im Güldenen Arm«, Hermann-Elflein-Str. 3, 14467 Potsdam, noch bis 30. Dezember 2019

Die Drucker:

Steffen Tschesno wird 1963 in die Künstlerfamilie Tschesno-Hell-Wittkugel in Berlin-Pankow hineingeboren. 1980 lernt er Offsetdrucker beim Neuen Deutschland und in der legendären Berufsschule »Rudi Arndt«, kündigt nach der Lehre beim ND, jobbt als Hausmeister und macht sein Abitur nach. Nach dem Tode seines Großvaters Klaus Wittkugel arbeitet er im Auftrag der Akademie der Künste dessen Nachlass auf und lernt dann (auf der Planstelle des Gärtners) in der Werkstatt der Akademie die Kunst des Lithodruckens. Sein Mentor ist Arno Mohr, der die Werkstatt 1954 gegründet hatte. Nach deren Auflösung 1992 macht er sich mit dem »Atelier für Lithografie« in Pankow selbständig und ist seit 2000 Leiter der Werkstatt für Lithografie und Lehrkraft in der künstlerischen Werkstattlehre an der Universität der Künste Berlin.

Alex Weise, 1977 geboren in Hildesheim, studiert in Heidelberg Europäische und Ostasiatische Kunstgeschichte sowie Evangelische Theologie. Ab 2006 lernt sie an der Kunsthochschule Düsseldorf offiziell Malerei bei Herbert Brandl und Siegfried Anzinger, findet jedoch ihren prägenden Lehrer im Steindrucker Felix Bauer. 2011 Meisterschülerin, 2013 Akademiebrief und Stipendium an der Rodchenko Art School in Moskau. Sie lebt in Bremerhaven, lehrt und druckt in Berlin und Moskau. Motto: »Alle Welt malt – ich mache Graphik.«

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