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Walter Grünzweig/Ursula Seeber (Hg.) "Fred Wander"

Verlag Weidle
Art.Nr. 919847
23,00€ 10,00€
Menge
 
Leben und Werk.

Essays.

Fred Wander wurde 1917 in Wien geboren. Nach dem »Anschluß« 1938 mußte er fliehen und tauchte in Frankreich unter. Er wurde gefaßt und über Drancy nach Auschwitz deportiert, später nach Groß-Rosen und schließlich Buchenwald, wo er im April 1945 befreit wurde. Bis 1956 lebte er in Wien, dann übersiedelte er in die DDR. Seit 1984 lebt er wieder in Wien.
Heute zählt Fred Wander zu den eindrucksvollsten Autoren, die Nachkriegsösterreich hervorgebracht hat. Die literarischen Reflexionen des Holocaust-Überlebenden beziehen sich auf die persönliche und kollektive Vergangenheit, die immer wieder in die Gegenwart einbricht. Seine Texte kommentieren die Entwicklungen der Nachkriegszeit durch die Optik des Lagerinsassen und fordern nachgeborene Leser heraus:
»Kann denn einer, der bei den Toten war, ein 'Wiedergänger', kann so einer überhaupt noch mit normalen Menschen reden, ohne mißverstanden zu werden?«

Mit Aufsätzen von Eberhard Görner, Walter Grünzweig, Wulf Kirsten, Sibylle Klemm, Gerhard Kofler, Hannes Krauss, Maria Kublitz-Kramer, Karl Müller, Klemens Renoldner, Julia Sattler, Christine Schmidjell, Wolfgang Trampe und Christa Wolf sowie einem Gespräch mit dem Autor und der ersten Bibliographie.


Mängelexemplar
256 S.
fadengeheftete Broschur