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Margarete Jäger/Siegfried Jäger (Hg.) "Medien im Krieg"

Art.Nr. 864480
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Der Anteil der Printmedien an der Erzeugung von Ohnmachts- und Zerrissenheitsgefühlen.

Der Nato-Krieg in Jugoslawien 1999 ist von der deutschen Bevölkerung mit „gemischten Gefühlen" aufgenommen worden. Es gab zwar relativ wenige Umfragen in dieser Zeit, die sich mit dem Zustimmungsgrad der Bevölkerung befaßten, doch die wenigen, die veröffentlicht wurden, machten deutlich, daß sich nur eine knappe Mehrheit für den militärischen Einsatz unter deutscher Beteiligung aussprach. Doch obwohl dies so war, hat sich während der Kriegszeit kein bzw. kaum massenhafter Protest artikulieren können. Dies wirft die Frage auf, ob dies auch an der Berichterstattung über diesen Krieg lag. Zu klären war deshalb, ob und inwiefern die bundesdeutsche Presse sich ins Geschäft der Politik und Militärs hat einspannen lassen, indem sie die notwendige Akzeptanz für den Krieg organisierte.


Diesen Fragen ging ein Projekt nach, das in Kooperation der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, Fachbereich Germanistik durchgeführt wird.



Mängelexemplar
301 S.