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Simone Ladwig-Winters "Anwalt ohne Recht"

Verlag be.bra verlag
Art.Nr. 347966
19,95€ 10,00€
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Das Schicksal jüdischer Rechtsanwälte in Berlin nach 1933

Die Maßnahmen trafen eine völlig unvorbereitete, politisch und religiös in keiner Weise homogene Berufsgruppe. Konnte das Berufsverbot 1933 noch nicht vollständig durchgesetzt werden, da es zu diesem Zeitpunkt den Zusammenbruch des Rechtssystems bedeutet hätte, war die Situation fünf Jahre später eine andere: 1938 wurde allen als jüdisch geltenden Anwälten die Zulassung entzogen. Sechzig Jahre nach dem Berufsverbot liegt nun eine umfassende Dokumentation über die Ausgrenzung innerhalb einer Berufsgruppe vor: Es ist gelungen, die Lebensdaten von rund 1.300 Berliner Anwälten jüdischer Herkunft zu ermitteln. Das vorliegende Buch schildert die politische und rechtliche Lage der Betroffenen und präsentiert unbekanntes Bildmaterial. Sein biographisches Verzeichnis läßt den Verlust, den gewaltsame Absonderung, Vertreibung und Vernichtung bewirkt haben, beklemmend deutlich werden.


Mängelexemplar
240 Seiten