Wolfgang Leonhard "Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED"

Verlag Nora
Art.Nr. 603052
9,50€
Menge
 
Ein Zeitzeuge berichtet - ein Historiker bewertet.

Im April 1946 fand in der damaligen Sowjetzone die Vereinigung von SPD und KPD statt. Das öffentliche Interesse an diesem Ereignis vor 60 Jahren ist nicht nur erhalten geblieben sondern in jüngster Zeit sogar drastisch gestiegen. Die Gründung der SED bedeutete für 40 Jahre das Ende der SPD in der sowjetischen Zone (und späteren DDR), während die damals gegründete SED von 1946 bis 1989 das gesamte politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben dirigierte, bestimmte und kontrollierte.

Wolfgang Leonhard hat die Vorbereitungen der Vereinigung als Funktionär in der KPD-Zentrale persönlich miterlebt. Im Mai und Juni war er Mitglied der »Gruppe Ulbricht« in Berlin, seit dem 10. Juni 1945 war er in der Abteilung Agitation und Propaganda des ZK der KPD tätig. Er war sowohl Zeitzeuge der Vereinigungskampagne wie auch Teilnehmer am Gründungsparteitag.

Ergänzt wird der Band mit Auszügen aus »Sozialistische Bildungshefte« Jahrgang l Nr. 1.