Telegraph #129/130

Art.Nr. 304107
9,00€
Menge
 
Ostelbier und Westfranken ++ Interview mit Gregor Gysi ++ Ruhm der Ukraine? ++ Franturing Europe ++ Islamischer Staat ++ Geheimdienste ++ Überwachungsstaat oder "wehrhafte Demokratie" ++ Autonome zu Zeiten der Wende ++ Mieterkampf ++ DDR-Landwirtschaft heute ++ Deklination der TORTOUR ++ Mediales

Zum 25. Jahrestag seiner Gründung erscheint der neue telegraph.
Davon abgesehen, bleibt der telegraph weiterhin die letzte authentische Zeitschrift der linken DDR-Opposition und in seiner Kontinuität: Unbestechlich, unbequem, kritisch, behörden- und unternehmerunfreundlich – Eigenschaften, die vielen heute prominenten sogenannten ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern gründlich abhanden gekommen sind.

Mit Beiträgen von Guillaume Paoli, Thomas Klein, Malte Daniljuk, Thomas Leusink, Tomasz Konicz, Wolfgang Kaleck, Klaus Eichner, Andrej Holm, Helmut Höge, Jannis Poptrandov u.a.
Die Bilder in dieser Ausgabe sind von dem Berliner Künstler und Musiker Jim Avignon.


Die seit 1987 herausgegebene DDR-Oppositionszeitschrift Umweltblätter benannte sich 1989 in telegraph um. Herausgegeben wurden die Umweltblätter von der Ostberliner Umwelt-Bibliothek. Diese war Teil der basisdemokratischen Friedens-, Umwelt- und 3. Welt-Bewegung der DDR. Durch ein beschleunigtes Informationsaufkommen mit Beginn der „Wende“, im September 1989, stellte sich der zweimonatige Erscheinungsrhythmus der Umweltblätter als zu schwerfällig dar. Ein schnelleres Medium musste her. Die Redakteure der Umweltblätter riefen befreundete Kollegen der Samisdatblätter Friedrichsfelder Feuermelder, Grenzfall, und Antifa-Infoblatt Ostberlin zur Mitarbeit auf. Das war die Geburtsstunde
des telegraph. Die Nummer 1 erschien am 10. Oktober 1989. Unter dem Namen telegraph wurden bisher 130 reguläre Ausgaben, mehrere Flugblätter, Notausgaben und Sonderausgaben veröffentlicht.