Ekkehard Lieberam "Krise und Manövrierfähigkeit der parlamentarischen Demokratie"

Verlag pad-Verlag
Art.Nr. 741731
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Politische Entscheidungen werden zuneh­mend unter dem Einfluß der Wirtschaft und vor allem der Finanz­wirtschaft gefällt. Die Gesetze der Geld-Demokratie lassen demokratische Grund­sätze der Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Staatsbürgers und ihrer Institutionen zur Fassade verkommen. Demokratie bleibt ein Feld grundlegender gesellschaftspolitischer Aus­ein­andersetzung.

INHALT: Sieben Thesen: (1) Demokratie als Herrschaftsform und als Selbst­be­stimmung / (2) Die kopernikanische Wende im Demokratie­denken / (3) Parlamentarische Demokratie und offene Diktatur / (4) Trans­formation der Demokratie / (5) Glaubwürdigkeits- und Legitimations­krise mit ungewissem Ausgang / (6) Integrationskraft und neue Demo­kratie­bedürfnisse / (7) Demokratisierung und "Stellungskrieg" / Materia­lien: Demokratiebegriffe und Demokratiekonzepte - Demokratie­verständnis: Reflexionen in historischen Texte - Demokratie als Verfas­sungs­prinzip in Deutschland - Verfasssungsrechtliche Auslegung des Demokratieprinzips nach dem Grundgesetz - Politiktheorie zwischen „Realismus“ und Demokratisierung - Die Kritik an Defiziten und Fehlentwicklungen von Demokratie

Prof. Dr. jur. Ekkehard Lieberam arbeitete als Professor für Staatstheorie und Verfassungsrecht an der Akademie der Wissenschaften und am Institut für Internationale Studien der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Er war ab 1992 acht Jahre Mitarbeiter bzw. Referent für Rechtspolitik der Linken im Bundestag und ist Vorsitzender des Marxistischen Forums Sachsen der Partei Die Linke.
Ekkehard Lieberam ist Autor und Mitautor zahlreicher Bücher, Schriften und Artikel zum Parteiensystem der Bundesrepublik, zur Regierbarkeit, zu den politischen Systemen der DDR, der USA, Englands, Frankreichs und der BRD, zur Prekarität, zur Dritten Großen Depression und zur Klassenanalyse.


74 S.