Domenico Losurdo "Der westliche Marxismus"

Verlag Papyrossa Verlag
Art.Nr. PR-016530
19,90€
Menge
 
Wie er entstand, verschied und auferstehen könnte.
Aus dem Italienischen von Christa Herterich.

Domenico Losurdo erkundet die theoretischen und politischen Grenzen des „westlichen Marxismus“.

Mit dem Etikett »Westlicher Marxismus« werden sehr unterschiedliche Theoretiker versehen .emeinsam ist ihnen die Abgrenzung zum »klassischen« oder »orthodoxen« Marxismus. Domenico Losurdo argumentiert, dass dem eine Loslösung von den epochalen Emanzipationskämpfen zugrunde liegt. Dies reiche zurück bis in die Periode, »in welcher der Erste Weltkrieg und die Russische Revolution theoretisch verarbeitet wurden«. Hier und nicht erst in der Stalin-Ära sucht er den Ursprung dieses Strangs der Marx-Diskussion. »Und wenn die Risse und die darauffolgende Entfremdung«, so fragt er, »außer auf die Unterschiedlichkeit der objektiven Situation und der kulturellen Tradition zurückgingen auf die theoretischen und politischen Grenzen vornehmlich des westlichen Marxismus?« Von dieser Frage ausgehend setzt er sich auseinander mit namhaften Theoretikern von Ernst Bloch, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno über Louis Althusser und Michel Foucault bis zu Giorgio Agamben, Alain Badiou, Slavoj Žižek, Antonio Negri und Michael Hardt. Außerdem bezieht er Hannah Arendt in seine Betrachtung mit ein.

Domenico Losurdo, (Prof. Dr. phil., 1941-2018) lehrte bis zu seiner Emeritierung an der Universität Urbino/Italien. Zahlreiche Bücher, so über Hegel, Heidegger, Nietzsche, Gramsci oder Stalin, begründeten sein Renommee als international geachteter Philosoph und Historiker. Über lange Jahre war er mit der jungen Welt als Autor und Referent verbunden.

279 S.