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Hermann Kopp (Hg.) "Wovon wir träumen müssen..."

Verlag LAIKA
Art.Nr. 397389
14,90€ 7,00€
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Marxismus und Utopie.

Aus der Reihe: LAIKAtheorie, Bd. 34.

»Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt statt ins Scheitern. Hoffen, über dem Fürchten gelegen, ist weder passiv wie dieses noch gar in ein Nichts gesperrt«, schreibt Ernst Bloch in seinem Vorwort zu Das Prinzip Hoffnung. Angesichts des von Francis Fukuyama verkündeten Endes der Geschichte wird es umso dringlicher, eine neue soziale Utopie zu formulieren; der drohenden Barbarei das Modell einer neuen Geschichte entgegenzusetzen.

Anlässlich des 130. Todestages von Karl Marx trafen sich in der Universität Münster auf Einladung der Marx-Engels-Stiftung, der Marx-Engels-Gesellschaft und der Tageszeitung junge Welt Wissenschaftler verschiedenster Fachgebiete, um Bedingungen und Möglichkeiten eines solchen Entwurfs zu diskutieren. Angesichts der schwersten Wirtschaftskrise der letzten 80 Jahre lösten sich die Hymnen von den blühenden Landschaften, vom Segen der herrschenden Ordnung in nichts auf. Der Kapitalismus ist nicht die Ultima Ratio der menschlichen Geschichte, sondern erst die Vorstufe zu einer wirklichen Geschichte der Menschen.


Mängelexemplar
248 S.