Postkarte "Internationaler Frauentag"

Verlag Mondos arts
Art.Nr. 140-PO
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Den ersten Internationalen Frauentag 1911 in Deutschland organisierten vornehmlich die weiblichen Mitglieder der Sozialdemokraten und der freien Gewerkschaften.
Als Datum wählten die Veranstalter in Deutschland und den meisten anderen Ländern Sonntag, den 19. März.
Damit erinnerten die Frauen sowohl an die revolutionären Märztage 1848 als auch an den Kommune-Aufstand in Paris 1871.
Clara Zetkin rief in der von ihr herausgegebenen Zeitschrift "Die Gleichheit" mit der Parole "Heraus zum sozialdemokratischen Frauentag!" zur aktiven Teilnahme auf.
Zum Frauentag selbst ließ sie eine Sondernummer zum Thema "Frauenwahlrecht" in einer Auflage von 100.000 Exemplaren drucken.
Allein in Berlin demonstrierten rund 45.000 Frauen auf über 42 Veranstaltungen für das aktive und passive Wahlrecht, für Mutter- und Arbeitsschutz sowie den Achtstundentag.
Für die ab 1911 jährlich stattfindenden Internationalen Frauentage wurde zunächst kein verbindliches Datum festgelegt.
So fand der Frauentag 1912 in Deutschland am 12. Mai statt, 1913 am 2. März und 1914 am 8. März.
Gemeinsam war den Terminen lediglich, dass sie an einem Sonn- oder Feiertag stattfanden, da dies bessere Möglichkeiten bot, die Frauen für Kundgebungen und Demonstrationen zu gewinnen.
Auf der internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau einigten sich die Delegierten auf den 8. März als Datum für die Feiern zum Internationalen Frauentag.
Mit dem Datum sollte an die Frauentagsdemonstrationen vom 8. März 1917 im russischen St. Petersburg erinnert werden, die in die -
nach dem alten russischen Kalender "Februarrevolution" genannte - Russische Revolution mündeten.
 
Dokumentar-Sammlung
"Spurensicherung DDR"