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DVD "XII. Internationale Rosa-Luxemburg Konferenz 2007"

Verlag Verlag 8. Mai
Art.Nr. 065189
5,00€ 3,00€
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Das geht anders.
United, unido, vereint.

Samstag, 13. Januar 2007 | Mensa der Technischen Universität Berlin.

Konferenzeindrücke.
Interviews mit den Referenten: Alberto Moreira, Ernest Kaltenegger, Robert R. Bryan, Francisco Brown Infante, Feng Yuan, Peter Grottian, Hermann Schaus, Dirk Völlger.


Programm der XII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2007
Die Bundesrepublik war 2006 wie in den Vorjahren Exportweltmeister. Das brutale Lohnsenkungsprogramm des deutschen Kapitals trägt weiter Früchte. Die Umverteilung von unten nach oben wird 2007 beschleunigt, die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichte nehmen zu – im Land, in der EU, zwischen Nord und Süd, Arm und Reich. Das ist das Lebensgesetz des Kapitalismus. Was hierzulande Hartz IV bedeutet, heißt weltweit Hungerlohn, Arbeitshetze, Entrechtung und Ausplünderung aller Ressourcen in steigendem Maß, vor allem heißt es Krieg. „Das Geschäft gedeiht auf Trümmern“, schrieb Rosa Luxemburg 1916.

Allerdings gehen die militärischen und politischen Blütenträume der westlichen Wertegemeinschaft und ihrer Missionare mit Sturmgewehren, Panzern und Rüstungshightech nicht richtig auf. Hinzu kommt: In zahlreichen Ländern der Welt finden diejenigen, die sich aus einer linken, aus einer marxistischen Perspektive heraus für ein besseres Leben engagieren, wachsende Anerkennung. Sie stemmen sich zugleich gegen den weltweiten Sog in den Krieg. Was das praktisch bedeutet, trotz Bush und Merkel, trotz Blockade und Medienhetze, darüber berichten auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2007 Rednerinnen und Redner von drei Kontinenten. Sie werden zeigen: Es geht.


Über die Konferenz
Seit 1996 findet jeweils am zweiten Samstag im Januar die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin statt. Initiiert wurde sie von der überregionalen marxistischen parteiunabhängigen Tageszeitung junge Welt. Schwerpunkt der Veranstaltung sind Vorträge und Diskussionen zu Erfahrungen, Analysen und Aktivitäten linker Bewegungen und Parteien weltweit sowie der Austausch zu Entwicklungen und politischen Kämpfen in Deutschland.

Auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz treffen sich regelmäßig mehr als 2000 Menschen unterschiedlicher Herkunft und jeden Alters, um über die Aktualität des Werkes von Rosa Luxemburg, über linke Theorie und Politik, Geschichte und Gegenwart antiimperialistischer Bewegungen und Perspektiven gesellschaftlicher Veränderungen zu diskutieren. Vortragende wie Besucher der Konferenz kommen aus unterschiedlichen politischen Zusammenhängen oder sind unorganisiert. Alle eint die Suche nach Wegen, die mörderische neoliberale Entwicklung zu durchbrechen, der Wille, den Kapitalismus zu überwinden und die Einsicht in die Notwendigkeit einer sozialistischen Perspektive. Es ist kein Zufall, dass das Spektrum der Konferenzbesucher dem der Leserschaft der jungen Welt entspricht.

Bewusst werden vor allem internationale Gäste zum Vortrag eingeladen, aus Deutschland kommt gewöhnlich nur ein Referent, eine Referentin. Sprachbarrieren werden per Simultanübersetzung überwunden, Konferenzsprachen sind in der Regel Englisch, Spanisch und Deutsch. An Info-Ständen stellen sich zudem über 30 Organisationen, Parteien und Verlage vor. Am Tag nach der Konferenz findet in Berlin die große Demonstration zu Ehren von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Viele Besucher verbinden beide Termine miteinander.

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz wird von der Tageszeitung junge Welt veranstaltet, unterstützt von Gewerkschaften, linken Medien und Organisationen.

Die junge Welt berichtet online und in der gedruckten Ausgabe von der Konferenz, die Referate werden in einer Beilage publiziert. Die Veranstaltung wird auch in einer Broschüre dokumentiert.

Die XXII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz fand am 14. Januar 2017 statt.