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Waltraut Schälike "Für eine menschliche Gesellschaft!"

Art.Nr. 101577
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Der Marxismus – Irrlicht oder ganzheitliche Theorie?


Die Prozesse, die heute die Menschheit mit voller Wucht und in globalem Ausmaß
erfassen, und die in einer Welt verlaufen, die so widersprüchlich wie noch nie ist,
werfen eine Unzahl von komplexen Problemen auf, von deren Lösung nicht nur
einzelne Elemente der Lebensweise berührt werden. Ohne Übertreibung lässt sich
sagen, dass die Existenz der Menschheit im Ganzen davon abhängt, wie diese auf
die neuen, aktuellen Herausforderungen reagiert.
Daher ist es unverzüglich und vordringlich notwendig, diese weltumfassenden Wi-
dersprüche einer theoretischen allseitigen Analyse zu unterziehen.
Hier entsteht zwangsläufig die Frage, ob die Menschheit über solch ein theoreti-
sches Erkenntnisinstrumentarium verfügt. Dieses ist ja nur dann geeignet, die ge-
stellten Aufgaben zu bewältigen, wenn es in seinen praktischen Auswirkungen
nicht dazu führt, dass das Ziel in einen generellen Widerspruch zum Ergebnis und
die Theorie zum Widerspruch mit der Praxis führt.
Viele Revolutionäre des 20. Jahrhunderts waren davon überzeugt, dass sie im
Marxismus dieses Instrumentarium gefunden hatten. Die Niederlage der ersten
sozialistischen Revolutionen, die nach Auffassung von A.V. Buzgalin einen „mu-
tierten Sozialismus“ hervorbrachten, erschütterte indes auch unter den Linken
die Ansicht, dass der Marxismus ein universelles und probates Allheilmittel für die
Lösung der Menschheitsprobleme sei.


Mängelexemplar
55 S.