"Unser kurzes Leben"

Verlag absolut medien
Art.Nr. 626305
14,90€
Menge
 
DEFA-Spielfilm, 1981., Laufzeit: 113 Minunten
Regie: Lothar Warneke
Eines der wichtigsten und schönsten Bücher der deutschen Gegenwartsliteratur – Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann – in der kongenialen Adaption Lothar Warnekes:
Die lebenshungrige, junge Architektin Franziska Linkerhand geht in die Provinz, um sich von ihrem bisherigen Professor freizumachen und ihre gescheiterte Ehe hinter sich zu lassen. Sie kommt in ein Kollektiv, dessen Chef vor den Zwängen der Praxis bereits kapituliert hat. Franziska aber will die Trennung von Wohnen, Arbeit und Freizeit, wie sie in der Vorstadt in Beton gegossen wird, aufheben. Auseinandersetzungen bleiben unvermeidlich. Im Kipperfahrer Trojanovicz lernt sie einen neuen Mann kennen und lieben. Aber wie im Beruf macht Franziska auch im Privatleben keine Kompromisse.
Der Film liefert ein illusionsloses Bild der DDR der 60er und 70er Jahre und zeigt eine freimütige, radikale Franziska Linkerhand in einer Parabel um Sehnsucht, Stadt und Schmerz. Gefühl und Verstand fallen bei ihr nicht auseinander, weil sie von beidem viel hat…

Extras

Audiokommentar von Regine Kühn, Szenaristin von UNSER KURZES LEBEN und Dr Ralf Schenk, Vorstand der DEFA Stiftung

Zeitzeugengespräch: Lothar Warneke, befragt von Michael Hanisch
zu UNSER KURZES LEBEN, ca. 5 min.

Zur Filmszenographie von UNSER KURZES LEBEN
Ein Forschungsprojekt von PD Dr. Annette Dorgerloh, Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin

Auszug aus:
Lothar Warneke, Die Schönheit dieser Welt
Erinnerungen eines Filmregisseurs, aufgezeichnet von Erika Richter

Inhaltsübersicht

Kapitel
Einführung
Altes Leben
Neuanfang
Neue Aufgaben
Ideen & Idealismus
Mutig
Tanzabend
Wettbewerb
Neue Liebe
Realität vs Träume
Absage & Trennung
Weiter!

Credits
Darsteller: Simone Frost, Hermann Beyer, Gottfried Richter, Uwe Kockisch, Dietrich Körner
Regie: Lothar Warneke

Produktionsland: DDR
Produktionsjahr: 1981
Pressestimmen

“Anstatt nur am Status quo herumzumäkeln, zeigt Unser kurzes Leben Menschen, die eine Lösung parat haben. Franziska kämpft nicht gegen das System an sich, hält es nicht für grundlegend falsch, sondern will es von innen heraus verbessern. Eine Idealistin, die (noch) an die Reformfähigkeit glaubt.” Kino Zeit

“Man fühlt sich wie aus einer Hollywood-Glimmerwelt aus zurückkatapultiert in ein geerdetes Leben, in dem man arbeitete, rackerte, soff und fluchte, sich über Banalitäten ärgerte und gegen doktrinäre Mauern in den Köpfen anrannte – und allzu oft scheiterte. Dabei zeigt Lothar Warneke gerade auch die dreckigen, verkommenen Seiten des Lebens im SED-Staat. Man wundert sich fast, dass das damals die Zensur passiert hat.” Computer-Oiger

Auszeichnungen

XII. Internationale Filmfestspiele Moskau 1981 (1981): Spezialpreis des sowjetischen Verbandes bildender Künstler

2. Nationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt (1982): Schauspielerpreis für eine Nebenrolle (Helmut Straßburger)

2. Nationales Spielfilmfestival der DDR Karl-Marx-Stadt (1982): Preis für Schnitt (Erika Lehmphul)

Kunstpreis des FDGB (1981): Kunstpreis des FDGB (Claus Neumann)

Kunstpreis des FDGB (1981): Kunstpreis des FDGB (Lothar Warneke)

Kunstpreis des FDGB (1981): Kunstpreis des FDGB (Christa Müller)

Kunstpreis des FDGB (1981): Kunstpreis des FDGB (Regine Kühn)