Veranstaltung in der Ladengalerie

Sie finden die Ladengalerie von junge Welt in der 

Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz).


Öffnungszeiten:

Montag-Donnerstag 11-18 Uhr, freitags 10-14 Uhr. Kontakt: Tel. 030-536355-56



Buchvorstellung mit dem Dichter Henry-Martin Klemt

Mit „wurzelland.wo“ schlägt Henry-Martin Klemt das Buch seiner eigenen Geschichte auf. Der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Lyriker spannt in seinem achten Gedichtband auf mehr als 200 Seiten den Bogen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart. Er begegnet der Madonna auf dem Treck, der nach Westen zieht, seinem Vater auf der Flucht aus der Kriegsgefangenschaft und seiner Mutter beim illegalen Plakatekleben in ihrem Neuköllner Kiez. In volksliedhaften Strophen, im Sonett und im dramatischen Stakkato freirhythmischer Verse zeichnet er Jahre der Kindheit in Schwerin und Berlin nach, beschreibt Lehrjahre und Armeezeit, erste Liebe und erstes Land.




 



Molières »Menschenfeind« ist ein Muster psychologischer Klarsicht und realistischer Gesellschaftsanalyse. Es glänzt mit komischen und tragikomischen Szenen sowie funkelnden Dialogen, an denen sich schon viele Schriftsteller und Übersetzer versucht haben. In Rainer Kirschs geschmeidig-gedankenreicher Versübersetzung springt der Funke auch in deutscher Sprache über.

Szenische Lesung mit Anja Panse , Friederike Pöschel, Lutz Wessel

Einrichtung: Anja Panse

 

Dienstag, den 16. Mai 2017, Beginn 19:00 Uhr
Buchpremiere: »Die Geschichte der 1. Motorisierten Schützendivision«

Nachdem die Volkskammer der DDR 1956 den Aufbau eigener Streitkräfte beschlossen hatte, wurde als erster militärischer Verband die 1. Mechanisierte Division (später 1. MSD) aufgestellt. Ihre Geschichte (und Vorgeschichte) spiegelt alle wichtige Entwicklungsetappen der Nationalen Volksarmee und deren Charakter als der bisher einziger deutscher Friedensarmee wieder. Im Kalten Krieg gab es für die Angehörigen der Division mehr als einmal Gelegenheit, Kriegstreibern in den Arm zu fallen.

Es ist das Verdienst von Dr. Klaus Froh, dies in seinem zur Divisionsgeschichte vorgelegten Buch authentisch belegt zu haben. Mit ihm diskutieren Jürgen Heinrich (Grundwehrdienst 1967 -1969) und Generalleutnant a. D. Horst Zander (Divisionskommandeur 1975–1978).

 

Donnerstag, den 18. Mai 2017, Beginn 19:00 Uhr

Buchpremiere mit den Herausgebern Volker Hermsdorf, Paula Klattenhoff, Lena Kreymann und Tobias Salin

Was ist eigentlich in Kuba los? Muss man jetzt »noch einmal schnell nach Kuba, bevor sich alles ändert«?
Hier berichten vornehmlich junge Menschen über die Erfahrungen, die sie auf Kuba während ihres Studiums oder ihrer Arbeit gemacht haben. Ausgehend von eigenem Erleben informieren die Autor*innen und beantworten Fragen nach dem Alltag in Kuba, die unvoreingenommene Reisende, so wie an Kuba interessierte Linke bewegen: Wie sind die aktuellen Entwicklungen auf Kuba zu verstehen? Gibt es Rassismus? Wie steht es um die Rechte der Frauen? Wie »frei« ist das Internet? Ökologie und Landwirtschaft, Auswanderung, Arbeit auf Kuba, Meinungsfreiheit und Menschenrechte sind weitere Themen.

 

Dienstag, den 23. Mai 2017, Beginn 19:30 Uhr
Berliner Buchpremiere mit der Poetry-Slammerin und Lyrikerin Faten El-Dabbas

Faten El-Dabbas ist Berlinerin, Muslimin und hat palästinensische Wurzeln. In ihren gesellschaftskritischen, politischen und oft persönlichen Texten gehen Beobachtetes und Erlebtes ineinander über. Sehnsucht nach Verständnis, Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden. Inspiriert durch den palästinensischen Dichter Mahmud Darwish ist ihr Anliegen: Protest durch Kunst - für ein differenziertes Meinungsbild in Deutschland!