Veranstaltung in der Ladengalerie

Sie finden die Ladengalerie von junge Welt in der 

Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz).


Öffnungszeiten:

Montag-Donnerstag 11-18 Uhr, freitags 10-14 Uhr. Kontakt: Tel. 030-536355-56


Donnerstag, den 25. Oktober 2018, Beginn 19:00 Uhr
Die Ehe zweier Linkssozialisten in Briefen (1894 bis 1953)

Die Briefe von Hermann und Käte Duncker sind einerseits ein Zeitreise durch linkspolitischen Kampf, Literatur, Musik und Kunst und andererseits das Portrait einer Ehe durch zwei Weltkriege hindurch. Käte, die an der Seite von Clara Zetkin für die Gleichberechtigung der Frauen kämpfte, Hermann, einer der Mitbegründer des Spartakusbundes.

Mehr als 3000 Briefe und Postkarten wechselten die Eheleute. Nur einen kleinen Teil davon hat Prof. Dr. Heinz Deutschland in einem stattlichen Band versammelt und sie zusammen mit den Lebensläufen der weithin bekannten Sozialisten Käte und Hermann Duncker beim Dietzverlag veröffentlicht.

Lesung mit mit dem Schauspieler Carsten Wilhelm und der Schauspielerin und Regisseurin Rike Eckermann. Einrichtung: Rike Eckermann

 

Donnerstag, den 08. November 2018, Beginn 19:00 Uhr

Veranstaltungsreihe zur Novemberrevolution

Buchvorstellung mit dem Autor Stefan Bollinger

Im November vor 100 Jahren zerbrach die Monarchie, weil die Deutschen es leid waren, weiter Krieg zu führen und zu hungern. Nach russischem Beispiel entstanden Arbeiter- und Soldatenräte. Und während die einen die sozialistische Republik Deutschland gründen wollten, kanalisierten die anderen den revolutionären Furor und gründeten zu Weimar einen bürgerlich-demokratischen Staat. So blieb die Weltrevolution aus, auf die die Russen gesetzt hatten. Stefan Bollinger untersucht Umstände und Konsequenzen dieser halben oder doch ganzen Revolution und analysiert die Auswirkungen in der Gegenwart.

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

 

Dienstag, den 13. November 2018, Beginn 19:00 Uhr
Podiumsgespräch mit dem Historiker und Politologen Adrián Moyano. Musik: Anahí Mariluan

Im kollektiven Gedächtnis der Nationalstaaten Argentinien und Chile werden die Genozide an der indigenen Bevölkerung umgedeutet und negiert. Eine Berechtigung der Bewahrung einer kulturellen Identität mit eigener Sprache, eigenen kulturellen Ausdrucksformen und Ansprüchen auf Rückgabe geraubten Gemeindelandes werden von den Regierungen abgelehnt. Obwohl unzählige Ortsnamen und geographische Bezeichnungen das Gegenteil belegen, wird die Existenz einer bis heute bestehenden indigenen Kultur geleugnet. Gegen das Vergessen und Verdrängen schreibt Adrian Moyano und singt Anahí Mariluán.

Moderation: André Scheer (jW)