Veranstaltung in der Ladengalerie

Sie finden die Ladengalerie von junge Welt in der 

Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz).


Öffnungszeiten:

Montag-Donnerstag 11-18 Uhr, freitags 10-14 Uhr. Kontakt: Tel. 030-536355-56


Aus Venezuela erreichen uns beunruhigende Nachrichten. Die rechte Opposition will mit aller Gewalt die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Nicolás Maduro stürzen. Die reagiert mit Dialogangeboten und der Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung. Zugleich gibt es drängende Probleme, deren Lösung nicht in Sicht ist: Fehlende Lebensmittel und Medikamente, Inflation, Korruption, Bürokratismus.

Über die Situation in dem südamerikanischen Land berichten

André Scheer (Venezuela-Kenner und Ressortleiter Außenpolitik der Tageszeitung junge Welt, zuletzt im Mai 2017 in Caracas) und
Mario Berríos Miranda (Mitglied des DKP-Parteivorstandes, im Juli 2017 zu Gast beim Parteitag der KP Venezuelas)

Moderation: Michael Mäde (jW)

 
Ausstellungseröffnung

Requiem

Menschenbilder von Archi Galentz

Eröffnung: Michael Mäde (jW)

Es spricht: Dr. Peter Michel – Kubstwissenschafter


Ausstellung vom 08.August bis 05.Oktober 2017



 
Zwanig Kapitel zu zwölf Jahren deutscher Geschichte

von Kurt Pätzold

Buchpremiere mit Manfred Weißbecker und Arnold Schölzel

Der marxistische Historiker Pätzold hat sich am Ende seines Lebens überwunden und sich bei diesem Thema auch selbstkritisch befragt. Es geht um Mitläufertum, um die Stützen der Nazidiktatur, den auch "das Volk" war Träger und Nutznießer dieses Systems. Es waren nicht nur Naivität, Gutgläubigkeit, Irrtum, Dummheit, Täuschung, Betrug und Raffinesse im Spiel. Was also ist da passiert? "Was ist die Volksstimmung?", fragte Victor Klemperer am 30. August 1940 in seinem Tagebuch. "Das unlösbare Rätsel." Pätzold versucht es zu lösen.



 
– Letzte Gespräche mit Hans Heinz Holz

Buchpremiere mit Johannes Oehme und Arnold Schölzel

Im Kampf gegen die Nazis gereift, feuert Hans Heinz Holz nach 1945 als politischer Journalist die Kämpfe gegen die Remilitarisierung der BRD und gegen die Notstandsgesetze an. Seine Promotion wird 1951 aus politischen Gründen abgelehnt. 1970 muss seine Berufung als marxistischer Philosophieprofessor nach Marburg von der Studentenbewegung erkämpft werden.
Im Gespräch führt Holz anhand seines Lebenswegs ungezwungen und allgemeinverständlich in dialektische Philosophie und Ästhetik ein und schildert die politischen Kämpfe in Westdeutschland seit 1945 und seine Teilnahme an ihnen als Kommunist und Philosoph.