Tageskonferenz


Referenten:
Gretchen Binus,
Vladimiro Giacché,
Wladislaw Hederer,
Volker Külow
Arnold Schölzel (jW)


Eine Konferenz in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung

Eintritt: 10,00 €

ermäßigt: 7,00 €

(inklusive Imbiss)

 
Grenze und Grenzregime der DDR

Buchpremiere u. a. mit dem Herausgeber Hans Bauer

Die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten war keine normale. Als Ostgrenze der NATO und Westgrenze des Warschauer Vertrages stellte sie neben der Staats- auch eine Bündnisgrenze dar. Was dort geschah, wurde im Wesentlichen in Moskau und in Washington, von den Führungsmächten der beiden Militärbündnisse, entschieden.

Wenn über 25 Jahre deutsche Einheit geredet wird, kann nicht über diese Grenze geschwiegen werden. Im Buch äußern sich Völkerrechtler, Militärs, Historiker sowie Beteiligte und Betroffene. Sachkundig und informativ antworten sie auf alle Fragen, die man zu diesem politischen Bauwerk stellen kann und muss.

 

Buchpremiere mit den Autoren Ralf Rudolph und Uwe Markus

Der Krieg in Syrien wütet nun schon fünf Jahre. Was als Bürgerkrieg begann, hat sich mittlerweile zu einem klassischen Stellvertreterkrieg entwickelt. Auf syrischem Boden tragen unterschiedliche externe Akteure ihre geostrategischen Interessenkonflikte aus.

Saudi-Arabien und Katar, die Türkei und der sogenannte Islamische Staat, der Iran, die libanesischen Hisbollah-Milizen, die Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich sind ebenso wie Syriens langjährige Schutzmacht Russland militärisch in den Konflikt involviert.

Was von außen wie eine Ansammlung sich überlagernder politischer und religiöser Widersprüche aussieht, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Verschleierung langfristig angelegter, ökonomisch untersetzter geopolitischer Strategien.

 

Eröffnung der traditionellen Ausstellung zum Fotowettbewerb »Blende« der Tageszeitung junge Welt und Preisverleihung.

Auch in diesem Jahr sucht die junge Welt (noch bis Samstag, 29. Oktober), Ihre Einsendungen zum alljährlichen Fotowettbewerb »Blende«. In diesem lauten die Themen: »Gegen die Regeln - Unkonventionell / Ausbruch aus der Norm«, »Doppelt gesehen - Spiegelungen«, »Magie des Alltags«, ergänzt vom Jugendthema: »Lebensgefühl Jugend 2016«.

Zur Ausstellungseröffnung sind alle Freundinnen und Freunde der jungen Welt herzlich eingeladen.

Eintritt frei!
Finissage der Ausstellung „Menschen ich hatte euch lieb“

Fotografien von Horst Sturm

Es spricht: Gabriele Senft

Musik: Carmen Orlet und Hugo Dietrich



 

Berliner Buchpremiere mit dem Herausgeber Erich Hackl

Deutschsprachige Autorinnen und Autoren haben über den Spanischen Krieg geschrieben: eine große, vielstimmige Erzählung

Der Publizist Günther Drommer im Gespräch mit Herausgeber Erich Hackl

Lesung: Anja Panse (Schauspielerin und Regisseurin)und Erich Hackl

Im Sommer sind es 80 Jahre her, dass spanische Militärs unter General Franco ihren Putsch gegen die Republik begannen und damit den Spanischen Krieg vom Zaun brachen. Aus diesem Anlass ist die vorliegende Anthologie entstanden. Der Herausgeber Erich Hackl schreibt dazu: »In ein paar Jahren wird niemand mehr da sein, der mit den Ereignissen eigene Erfahrungen verbindet; und wer den ersten langen, erbitterten und am meisten erregenden Abwehrkampf gegen den Faschismus (...)nach- und miterleben will, wird auf die unter dem Eindruck des Geschehens entstandene Literatur angewiesen sein...«

 
Der FILM

Eine Wanderung zwischen den jüdischen Welten

Filmpremiere mit Rolf Becker
Die M&R-Redaktion initiierte im Oktober 2016 eine besondere Begegnung: Esther Bejarano, ehemaliges Mitglied des Mädchenorchesters Auschwitz, und Moshe Zuckermann, Historiker und Kunsttheoretiker, trafen sich zum ersten Mal. Begleitet von ihrem langjährigen Freund, dem Schauspieler Rolf Becker, sprachen sie auf Veranstaltungen in Berlin und Hamburg über ihre jüdischen Erfahrungen mit der untergegangenen Welt der Diaspora, ihr Leben im Täterland und im modernen zionistischen Staat. M&R und jW präsentieren eine Filmdokumentation mit ausgewählten Szenen.

 


Buchvorstellung mit dem Dichter Henry-Martin Klemt

Mit „wurzelland.wo“ schlägt Henry-Martin Klemt das Buch seiner eigenen Geschichte auf. Der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Lyriker spannt in seinem achten Gedichtband auf mehr als 200 Seiten den Bogen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart. Er begegnet der Madonna auf dem Treck, der nach Westen zieht, seinem Vater auf der Flucht aus der Kriegsgefangenschaft und seiner Mutter beim illegalen Plakatekleben in ihrem Neuköllner Kiez. In volksliedhaften Strophen, im Sonett und im dramatischen Stakkato freirhythmischer Verse zeichnet er Jahre der Kindheit in Schwerin und Berlin nach, beschreibt Lehrjahre und Armeezeit, erste Liebe und erstes Land.




 
Berliner Buchpremiere mit dem Autor Thomas Wagner

Google, Facebook, Twitter und Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Internetkonzerne sind so mächtig geworden, dass ihre Chefs von demokratisch gewählten Regierungen wie Häupter souveräner Staaten behandelt werden. In seiner Streitschrift erläutert Thomas Wagner, wie es dazu kommen konnte. Die Dynamik der Digitalwirtschaft begünstigt die Herausbildung von Supermonopolen. Wie kann deren ständig wachsende Macht gebändigt werden? Eine demokratische Neuausrichtung der technologischen Entwicklung ist notwendig, damit die gerade erst begonnene Digitalisierung ihr Befreiungspotenzial entfalten kann, statt in der Sackgasse einer ökonomischen wie politischen Datenknechtschaft zu enden.

 
Zur Eröffnung der Ausstellung „ Ronald Paris- Syrien 1978“

Zeichnungen und Gouachen“ laden wir Sie und ihre Freunde sehr herzlich ein.

Eröffnung: Michael Mäde

Es spricht: Peter Michel - Kunstwissenschaftler

 



Gelesen von der Schauspielerin und Regisseurin Anja Panse

Einführung: Evelin Wittich

Vor einhundert Jahren wurde Rosa Luxemburg wegen gefährlicher Wehrkraftzersetzung inhaftiert. In ihrer Haftzeit entstanden heimlich Briefe an Sonja Liebknecht und Mathilde Jakob, die als Briefe aus dem Gefängnis in die Geschichte eingingen. Sie sind Zeugnisse ihrer politischen Entschlossenheit und ihrer Fähigkeit, persönliches Leid zugunsten einer höheren Idee zu ertragen.
Der Mensch Rosa Luxemburg nimmt hier in seinen vielen Facetten Gestalt an. In den Texten leuchtet derber Humor auf, gefolgt von resignativen Passagen von schwereloser Weisheit. Die Briefe zählen in Poesie und Wort zum Besten, was Rosa Luxemburg geschrieben hat.

 

Anna Seghers in Berlin 1947 bis 1952

Buchvorstellung mit der Autorin Monika Melchert

Vierzehn Jahre hatte die Schriftstellerin Anna Seghers im Exil verbracht. Im Frühjahr 1947 kehrte sie nach Berlin zurück, eine Unbekannte, von deren Welterfolg Das siebte Kreuz hier niemand wusste. Sie kam nicht nur in ein zerstörtes Land, sie kam, wie sie fand, auch in ein fremdes Land. Und sie war ganz allein, der Mann noch in Mexico City, die beiden Kinder in Paris. Sie fühle sich, schrieb sie an Freunde in aller Welt, wie in die Eiszeit geraten, so kalt undversteinert komme ihr alles vor. Wärme spendeten nur die Gefährten: Helene Weigel und Bertolt Brecht, die Schauspielerin Steffie Spira, die Schriftstellerfreunde Jeanne und Kurt Stern und Berta Waterstradt. Und Halt gab auch die Arbeit...

 
Buchpremiere mit Vera Friedländer

Vera Friedländer ist 88 und eine der letzten lebenden Zwangsarbeiterinnen aus der Nazizeit. Als 16Jährige musste sie Schuhwerk für die Salamander AG in Berlin sortieren, das einer »Weiterverwertung« zugeführt wurde: Es handelte sich, wie sie später erfuhr, um die Schuhe in Auschwitz und anderen Lagern Ermordeter. Jahrzehnte nach dem Krieg begann Vera Friedländer, ihre eigene Biografie und die Betriebsgeschichte der Salamander AG zu erforschen und aufzuschreiben. So erfuhr sie, dass sie einst für einen der größten Profiteure des Naziregimes gearbeitet hatte. In ihrem berührenden Text erinnert sie sich ihrer und der Vergangenheit des Schuhkonzerns aus Kornwestheim, der diesen Teil der Betriebsgeschichte verdrängen wollte. Entstanden ist ein spannendes und sehr bewegendes Buch.

 

Gedichte und Prosa von Georg Weerth, dem »ersten Dichter des deutschen Proletariats« (Friedrich Engels)

Lesung mit dem Schauspieler Rolf Becker
 
«Deutschland ist in der Tat das humoristischste Land von der Welt, aber ich versichere Ihnen, daß einiger Mut dazu gehört, um sein Publikum aufzusuchen. Jetzt schreiben! Wofür? Wenn die Weltgeschichte den Leuten die Hälse bricht, da ist die Feder überflüssig.« (Georg Weerth an Heinrich Heine, 1851)

Georg Weerth (1822-1856) machte in jungen Jahren Bekanntschaft mit Friedrich Engels und Karl Marx, schloss sich der Arbeiterbewegung an, deren Weltbild sich in seinen Gedichten widerspiegelt.

 
Pietschs 19. Brecht-Abend

Premiere des neuen Programms von Gina Pietsch und Christine Reumschüssel

Eintritt: 6,00 €/ermäßigt: 4,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.Donnerstag, den 18. Februar 2016, Beginn 19:00 Uhr
Buchvorstellung mit der Autorin Tanja Petrović

Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien gehört bei vielen Bürgerinnen und Bürgern seiner Nachfolgestaaten nicht mehr zu ihrer eigenen biographischen Erfahrung. Dennoch füllen die Abhandlungen darüber eine ganze Bibliothek. Woher rührt das große Interesse an diesem untergegangenen Staat? Dieser Frage geht Tanja Petrović in ihrem Buch »Yuropa« nach.
 

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 02.März 2017 laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.
Ab dem 2. März gestattet die jW-Ladengalerie einen Einblick in die Farb - und Schwarz-Weiß-Welten der Druckgrafiken aus der Sammlung der Tageszeitung junge Welt. Neben einer kleinen Auswahl grafischer Arbeiten von Thomas J. Richter werden weitere einzelne Werke verschiedener DDR-Künstlerinnen und -Künstler gezeigt, u.a. von Willi Sitte, Michael Morgner, Gert Mackensen, Johannes Heisig. Wir zeigen erstmalig auch eine Reihe internationaler Künstler, die an Grafikserien der Tageszeitung junge Welt beteilígt waren.

Eröffnung: Michael Mäde (jW)

Es spricht: Stefan Huth (Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt)

Musik: Frauke Pietsch

Ausstellung vom 02.03-20.04.2017


Erich Franke, "Abends an der Druschba – Trasse",1976, Lithografie


Das Scheitern von SYRIZA und seine Konsequenzen
Berliner Buchpremiere mit den Autor Andreas Wehr

Der Wahlsieg von SYRIZA vom Januar 2015 war von großen Hoffnungen begleitet, in Griechenland und in ganz Europa. War damit nicht die Chance für eine grundsätzliche Alternative gegen die von Brüssel und Berlin gerichtete Politik der Austerität gegeben? Mit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Alexis Tsipras schien nach langen Krisenjahren das Ende des Martyriums des griechischen Volkes endlich in Sicht. Der Wahlerfolg weckte aber auch große Hoffnungen in anderen Ländern der EU-Peripherie. Mit der Hinnahme der vor allem von der deutschen Regierung diktierten Vereinbarung mit den Gläubigerstaaten im Sommer 2015 ist dieser Aufbruch jäh beendet worden. Die neuen Bedingungen sind noch härter als die vorangegangenen.

Moderation: Arnold Schölzel (jW)
 


Berliner Buchpremiere mit dem Autor Werner Seppmann

Es geht bei der kapitalistischen Verwendungsweise des Computers um mehr als die skandalösen Erfassungs- und Kontrollaktivitäten, denn sie führt zu problematischen Veränderungen in vielen Lebensbereichen: Durch die Verallgemeinerung digitaler Techniken erodieren zivilisatorische Standards, veröden Alltagsbeziehungen und wird ein marktkonformer Lebensrhythmus durchgesetzt. Die Persönlichkeitsstruktur wird durch die „Computer-Praxis“ so umgeformt, dass sie mit der ununterbrochenen Tätigkeit der Märkte und Informationsnetze übereinstimmt...


 


Wie kann die Erfahrung von Migration und Flucht musikalisch verarbeitet werden? Kann die Tonkunst neue Orientierung, neue Verortung, gar eine neue Heimat bieten? Und welche kreativen Möglichkeiten stehen den Neuankömmlingen in der deutschen Kulturszene zur Verfügung? M&R lädt zu einer Gesprächsrunde, in der Musiker und Vertreter von Kulturinstitutionen die musikalischen Dimensionen von Flucht, Migration und Heimat ausloten werden.
Gesprächspartner sind der Deep-Electronic-Musiker Namito, die Dramaturgin und Musikpädagogin Tamara Schmidt und der Labelmanager Jochen Kühling.

Moderation: Susann Witt-Stahl (Chefredakteurin der Zeitschrift M&R)

 
DDR-Staatsanwälte im sozialistischen Rechtsstaat

Buchpremiere mit den Herausgebern Hans Bauer und Gudrun Benser

Dieses Buch befasst sich mit dem Arbeitsalltag von DDR-Staatsanwälten. Aus verschiedenen Generationen, Sachgebieten und Regionen berichten Staatsanwälte als Zeitzeugen über die Vorbeugung und Bekämpfung der Kriminalität in unterschiedlichen Etappen der DDR-Geschichte. Dabei wird deutlich, dass diese Aufgaben zum großen Teil denen eines Staatsanwaltes in der BRD sehr ähnlich waren.

Die Hauptunterschiede waren jedoch, dass die DDR-Staatsanwälte Verantwortung für die einheitliche Gesetzlichkeit im Lande trugen, nicht privates und kapitalistisches Eigentum schützten, sondern Volkseigentum und genossenschaftliches Eigentum sowie Leben, Gesundheit und Eigentum der Bürger vor Schaden bewahrten. Ihr Anliegen war die Nähe zu den Bürgern und zur Wahrheit. Sie fühlten sich vor allem dem Schutz der DDR und der Sicherung des Friedens verpflichtet.Die Staatsanwälte der DDR schützten keinen »Unrechtsstaat«.

- Der Kapitalismus und die Digitalisierung des Sozialen“

Berliner Buchpremiere

mit dem Autor Werner Seppmann

Es geht bei der kapitalistischen Verwendungsweise des Computers um mehr als die skandalösen Erfassungs- und Kontrollaktivitäten, denn sie führt zu problematischen Veränderungen in vielen Lebensbereichen: Durch die Verallgemeinerung digitaler Techniken erodieren zivilisatorische Standards, veröden Alltagsbeziehungen und wird ein marktkonformer Lebensrhythmus durchgesetzt. Die Persönlichkeitsstruktur wird durch die „Computer-Praxis“ so umgeformt, dass sie mit der ununterbrochenen Tätigkeit der Märkte und Informationsnetze übereinstimmt...

 



Molières »Menschenfeind« ist ein Muster psychologischer Klarsicht und realistischer Gesellschaftsanalyse. Es glänzt mit komischen und tragikomischen Szenen sowie funkelnden Dialogen, an denen sich schon viele Schriftsteller und Übersetzer versucht haben. In Rainer Kirschs geschmeidig-gedankenreicher Versübersetzung springt der Funke auch in deutscher Sprache über.

Szenische Lesung mit Anja Panse , Friederike Pöschel, Lutz Wessel

Einrichtung: Anja Panse

 



Ausstellung mit Fotografien von Roberto Chile
idel ist Fidel« hat der kubanische Präsident Raúl Castro über diese Fotografien gesagt, die seinen Bruder zeigen, umringt von Massen oder nah im Porträt – historische Momente, sensibel festgehalten vom renommierten Filmemacher und Fotografen Roberto Chile. Von den vielen Bildern wurden nun etwas mehr als 30 für eine Ausstellung ausgewählt, die anlässlich der deutschen Exklusivausgabe des gleichnamigen Fotokatalogs, herausgegeben durch die Tageszeitung junge Welt, in deren Ladengalerie gezeigt werden.

Roberto Chile, 1954 kurz vor der Revolution in Havanna geboren, begleitete den Revolutionsführer als persönlicher Kameramann zwischen 1984 und 2006 quer über die Insel und ins Ausland. An der Seite Castros hat er entscheidende Kapitel der kubanischen Geschichte für das kollektive Gedächtnis filmisch aufbereitet, mit Dokumentationen wie »En el corazón de América« (Im Herzen von Amerika), »De Hanoi a Hiro­shima« (Von Hanoi nach Hiroschima), »Brasil, triunfa la esperanza« (Brasilien, die Hoffnung siegt), »Argentina, Nuevos Aires« (Argenti­nien, Neuer Wind) oder zuletzt »Chávez y Fidel, hasta siempre« (Chávez und Fidel bis in die Ewigkeit). In den letzten Jahren gönnte Roberto Chile seiner gewohnten Filmkamera verstärkt Ruhe und wählte das unbewegte Bild, um entscheidende geschichtliche Momente feszuhalten.

Die historische Leistung Fidel Castros erfüllt Roberto Chile mit Respekt und Bewunderung. Davon zeugen seine Fotografien des Revolutionärs. In besonderer Weise gilt das für die jüngeren Aufnahmen aus den Jahren 2010 bis 2012, die weltweit veröffentlicht wurden. Roberto Chiles Gesamtwerk ist Ausdruck tiefer Verbundenheit mit dem kubanischen Volk und einiges mehr, wie der befreundete Historiker Eusebio Leal einmal andeutete: »Mit ihrem authentischen und überzeugenden Ausdruck bringen seine Bilder eine Welt des Glaubens und der Spiritualität hervor, wahrnehmbar für jene, die, wie Roberto Chile selbst, fähig sind zu lieben.«







 
Buchmpremiere
mit dem Autor Volker Hermsdorf

Der kubanische Präsident Raúl Castro ist einer der erfolgreichsten Politiker der Gegenwart. Er ist zugleich Revolutionär und heute auch ein geachteter Staatsmann. Der Journalist und Kuba-Kenner Volker Hermsdorf zeichnet den Weg dieses ungewöhnlichen Menschen nach, der als aufsässiger Schüler seine Zeit lieber in den Hütten der Haitianischen Zuckerrohrschläger als in den Jesuitenschulen zwischen den Sprösslingen der wohlhabenden weißen Oberschicht verbrachte. Raúl ging den Weg eines rebellischen Studenten, der sich im mexikanischen Exil mit seinem besten Freund Che Guevara endgültig zum Marxisten-Leninisten entwickelte und wenig später als Guerillaführer in Kuba gegen die Truppen des US-freundlichen Diktators Batista kämpfte...
Umbequeme Zeitzeugen II




Buchpremiere mit den Herausgebern Reinhard Grimmer, Wolfgang Schwanitz




Seit 25 Jahren tobt nun die Erinnerungsschlacht. Die Behauptungen, wie das Leben in der DDR angeblich gewesen sein soll, werden immer alberner und abstruser, die Lügen dreister und die Verdrehungen ständig dümmer.

Es gibt jedoch auch Widerspruch. Noch immer. Menschen, die in der DDR gelebt und gearbeitet, die die »Diktatur« am eigenen Leibe verspürt haben und ihre Weisheiten nicht aus Akten schöpfen müssen, melden sich zu Wort. Sie sind unbequeme Zeitzeugen einzig deshalb, weil sie nicht bestätigen, was der Zeitgeist vorgibt.

In diesem zweiten Band - 2014 erschien der erste dieser Art - berichten einunddreißig ehemalige Bürger der DDR über ihre sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit diesem Staat, den sie als den ihren betrachteten. Und wie etwa das MfS mit ihnen umging oder sie mit ihm.

Moderation: Frank Schumann (Verleger)

Beginn: 19 Uhr
 
Berliner Buchpremiere mit Ingrid Schiborowski und Anita Kochnochwski

Anfang 1936 gewann bei Wahlen eine linke Volksfront in Spanien die Mehrheit - in der Mitte des Jahres putschten faschistische Militärs gegen diedemokratische Regierung. Es begann ein drei Jahre währender Krieg Die Putschisten erhielten Unterstützung von Hitlerdeutschland und Mussolini-Italien, der Republik eilten Antifaschisten aus vielen Ländern zu Hilfe - darunter auch viele Frauen. Gemeinsam mit den Spanierinnen kämpften sie an den Fronten, in Lazaretten oder in Hospitälern im Hinterland als Krankenschwestern oder als Ärztinnen....Erstmals wurden in jahrelanger Arbeit aus allen zugänglichen Quellen die Namen und Biografien dieser mutigen Frauen ermittelt und zusammengetragen.

Moderation: Frank Schumann (Verleger)
 

«Wir laden Sie und ihre Freunde herzlich ein zur Ausstellungseröffnung der Fotoausstellung »Viva La Habana«.
Im Rahmen der Veranstaltung wird der neue »Viva La Habana«- Kalender 2018 – wieder mit ungewöhnlichen Fotos aus Kubas Hauptstadt – präsentiert.
Eröffnung: Michael Mäde (jW)
Es spricht: Dietmar Koschmieder (jW)
Musik: Tobias Thiele
 

Nach sieben Nächten der DDR-Literatur wurde es Zeit, den Horizont zu erweitern. Fortan widmet sich die jW-Ladengalerie an diesem Abend im frühen Herbst der progressiven deutschsprachigen Literatur.

Zum Auftakt stehen die Dichter Christian Geissler und Kurt Bartsch im Mittelpunkt,
gelesen von Jennipher Antoni und Andreas Manz-Kozar.

Im Anschluss liest der Dichter Volker Braun aus seinen neuen Texten.

 
Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi- und Kriegsverbrecher
Buchpremiere mit den Autoren Dieter Skiba und Reiner Stenzel

Noch immer sitzt man in Deutschland über Nazitäter zu Gericht. Seit über siebzig Jahren. Die Strafverfolgung von Kriegsverbrechern und KZ-Mördern ist inzwischen selbst Geschichte. In Amsterdam wurde sie erforscht. Prof. Rüter und sein Team dokumentierten in 63 Bänden die Strafprozesse in Europa. Mit seiner Unterstützung und in jahrelanger akribischer Arbeit entstand das hier vorliegende Kompendium. Erstmals werden in einem Band sämtliche Ermittlungs- und Gerichtsverfahren gegen Nazi- und Kriegsverbrecher von 1945 bis 1989 in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR aufgelistet, die Tötungsverbrechen betrafen. Beide Autoren arbeiteten seit den 60er Jahren selbst als Ermittler.

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

 
BARBARA THALHEIM - Künstlerin, Intellektuelle, Gewerkschafterin

Die Sängerin und Komponistin zu Gast in der Ladengalerie der jungen Welt: Sie singt, erzählt und diskutiert. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Kooperation der ver.di-Zeitschrift KUNST+KULTUR und Melodie und Rhythmus statt.

Moderiert wird der Abend von Burkhard Baltzer, Chefredakteur der KUNST+KULTUR

 

 Ausstellungseröffnung mit Fotografien von Horst Sturm
 
»Menschen ich hatte euch lieb, seid wachsam!«, mit diesen Worten endet der letzte der Zettel, auf denen der tschechische Publizist Julius Fucik seine »Reportage unter dem Strang geschrieben« aus dem Prager Gefängnis der faschistischen Mörder schmuggeln konnte.
In den Bildern Horst Sturms, der über vier Jahrzehnte dabei war, mit Kamera und Herz die Menschen für den Aufbau des friedlichen Deutschland zu ermutigen, findet sich diese tiefe Liebe zu den Menschen wieder.
Diese Ausstellung, die auch einige seiner weniger bekannten Bilder aus der Geborgenheit der Archive ins Licht der Öffentlichkeit führt, ist eine helle Hommage an den im Dezember 2015 im 92. Lebensjahr verstorbenen großartigen Fotografen."
 



Berliner Buchpremiere mit der Autorin Florence Hervé

Weitgehend unbekannt ist, dass es auch im von der Wehrmacht besetzten Frankreich ein deutsches Konzentrationslager gab: Das im Elsass gelegene Struthof – Natzweiler, ein Ort grausamer Verbrechen, der zugleich Führungszentrum für Nebenlager und Außenkommandos vor allem in Südwestdeutschland war. Zehntausende rassisch und politisch verfolgte Nazigegner und Widerstandskämpfer aus vielen Ländern Europas wurden in diesem Lagerkomplex gequält und durch Zwangsarbeit brutal ausgebeutet, 22.000 von ihnen wurden ermordet. Das Buch ist durchgängig zweisprachig (deutsch/französisch). Es stellt das Lagersystem dar und erklärt dessen Besonderheiten. Außerdem enthält es zahlreiche eindrucksvolle Fotografien von Martin Graf.

Moderation: Stefan Huth (jW)

Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten

Mittwoch, den 24. Februar 2016, Beginn 19:00 Uhr

Gina Pietsch (voc) und Dietmar Ungerank (git)

in Liedern und Geschichten von unten und oben
von Himmel und Erde
die Weihnacht betrachtend

Fußend auf der Titelgeschichte von Wolfgang Borchert wird gesungen und erzählt, in mehreren Sprachen und Dialekten, von dieser alten guten Geschichte, die in Bethlehem begann, in der Stadt, die übersetzt, »Haus des Brotes« bedeutet, dort, wo er geboren wurde an Heilig Abend, dieser sanfte »Revolutionär«, der die Liebe predigte, bis er »aufs Kreuz gelegt wurde«, und der eine Hoffnung auf Friede und Wohlgefallen blieb, für viele.

Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten

 

Am 25. Februar 2017 feiern wir im Kino International in Berlin das 70jährige Bestehen der Tageszeitung junge Welt. Wir blicken zurück – Zeitzeugen werden sprechen, Fotos, Filme und andere Dokumente gezeigt. Und es wird nach vorn geschaut. Durch die Revue (ver-)führt uns die Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch, begleitet wird sie dabei von ihrer Tochter Frauke, selbst Sängerin und Pianistin.

Der berühmte uruguayische Liedermacher Daniel Viglietti gibt ein exklusives Konzert. Der Schauspieler Rolf Becker, mit dem Viglietti seit seiner Zeit im europäischen Exil ein enge Freundschaft verbindet, rezitiert und erläutert dessen Liedtexte auf seine ihm eigene unnachahmliche Weise.

 
Zu Ehren Peter Weiss

Szenische Lesung

mit der Schauspielerin und Regisseurin Anja Panse
und der Schauspielerin Friederike Pöschel





 




Zur Eröffnung der Ausstellung »Live now – Art & Culture in Palestine« laden wir Sie und ihre Freunde sehr herzlich ein.

Eröffnung: Michael Mäde (jW)
Es spricht: Wolfgang Sréter (Autor und Fotograf)

Mit Gedichten und Spoken Word von Faten El-Dabbas (Slam Poetin)

Ausstellung bis 28.2.2017
Buchvorstellung mit dem Autor Bernd Langer

In den 1980er Jahren wird die Gruppe »Kunst und Kampf« (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Züge trägt.
Bernd Langer, Protagonist dieser Idee, legt nun eine Gesamtbetrachtung von fast 40 Jahren antifaschistischer Kunst in der Bundesrepublik vor.

Das Buch streift dabei die Geschichte der Jugendzentrumsbewegung, erzählt von den Autonomen und der Antifa, von umgestürzten Denkmälern, spektakulären Demonstrationen, der Herstellung von illegalen Plakaten und Zeitungen und warum die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion heute von links gegen rechts wehen.

Dienstag, den 16. Mai 2017, Beginn 19:00 Uhr
Buchpremiere: »Die Geschichte der 1. Motorisierten Schützendivision«

Nachdem die Volkskammer der DDR 1956 den Aufbau eigener Streitkräfte beschlossen hatte, wurde als erster militärischer Verband die 1. Mechanisierte Division (später 1. MSD) aufgestellt. Ihre Geschichte (und Vorgeschichte) spiegelt alle wichtige Entwicklungsetappen der Nationalen Volksarmee und deren Charakter als der bisher einziger deutscher Friedensarmee wieder. Im Kalten Krieg gab es für die Angehörigen der Division mehr als einmal Gelegenheit, Kriegstreibern in den Arm zu fallen.

Es ist das Verdienst von Dr. Klaus Froh, dies in seinem zur Divisionsgeschichte vorgelegten Buch authentisch belegt zu haben. Mit ihm diskutieren Jürgen Heinrich (Grundwehrdienst 1967 -1969) und Generalleutnant a. D. Horst Zander (Divisionskommandeur 1975–1978).

 
Psychoanalyse, Emanzipation und Israel

Berliner Buchpremiere

mit dem Autor Moshe Zuckermann

Die Psychoanalyse Sigmund Freuds (1856–1939) ist mehr als ein Instrumentarium zur Erforschung der menschlichen Seele. Sie ist ein wichtiges Werkzeug, um politische und gesellschaftliche Phänomene zu analysieren.
Doch die politische Weiterentwicklung von Freuds Theorien, wie sie vor allem die Frankfurter Schule betrieb, geriet zunehmend in Vergessenheit. Der israelische Soziologe, Historiker und Philosoph Moshe Zuckermann zeigt anhand der in diesem Buch versammelten Essays, wie aktuell die Anwendung der Freud’schen Erkenntnisse für die Untersuchung politischer Ereignisse ist.


 

Nach mehr als 50 Jahren bewaffnetem Kampf wollen sich die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) im Mai als legale Partei konstituieren. Sie verstehen sich weiter als Revolutionäre, wollen nun jedoch ohne Waffengewalt für ein neues Kolumbien eintreten.
Im vergangenen Jahr besuchte das Colectivo Viktoria führende Comandantes der FARC-EP in Havanna, dem Schauplatz der Friedensverhandlungen mit der Regierung. Er befragte die Guerilleros über ihre Zukunftsvorstellungen und Ziele. Herausgekommen ist ein eindrucksvoller Dokumentarfilm!

Wir zeigen den Film »Die FARC-EP sprechen« im spanischsprachigen Original mit deutschen Untertiteln.

Anschließend steht Guillermo Quintero, der an der Produktion des Films beteiligt war, zur Diskussion bereit.

Einführung und Moderation: Andre Scheer (jW)

 
Ursprung, Aufstieg und Niedergang einer guten Idee

Buchpremiere

mit dem Autor Herbert Graf

Es pfeifen nicht nur die Spatzen von den Dächern: Die Demokratie liegt im Argen. Warum das aber so ist, wird selten untersucht. Meist beschränkt sich die Analyse auf die Beschreibung der Symptome. Herbert Graf hat intensiv wie kaum ein Wissenschaftler vor ihm Geschichte und Gegenwart des Demokratiebegriffs untersucht und kommt zu bemerkenswerten Erkenntnissen....

Moderation: Frank Schumann (Verleger)

 
Eine politische und philosophische Geschichte

Berliner Buchpremiere mit dem Autor Domenico Losurdo

Klassenkampf ist nicht nur der Konflikt zwischen Lohnarbeit und Kapital. Wenn Marx von Irland spricht, zu seiner Zeit eine Kolonie Großbritanniens, merkt er an, dass hier die »soziale Frage« als »nationale Frage« auftritt. Und nach Engels fällt »die erste Klassenunterdrückung mit der des weiblichen Geschlechts durch das männliche« zusammen. Es geht also um drei große Klassenkämpfe, dazu bestimmt, die Arbeitsteilung sowie die Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse – auf internationaler Ebene, in einem einzelnen Land, innerhalb einer Familie – radikal in Frage zu stellen. Zur Erklärung der Umwälzungen im Übergang zum 21. Jahrhundert erweist sich die Theorie des Klassenkampfs als schlüssiger denn je.

 





Buchpremiere mit dem Autor Volker Hermsdorf


Die Annäherung von USA und EU an deren bisherigen Erzfeind Kuba weckt Hoffnungen, aber bei den Freunden Kubas auch Befürchtungen und verleitet zu Spekulationen. Nach »Amboss oder Hammer« führt Volker Hermsdorf seine Gespräche über Kuba fort und diskutiert politische, militärische und geheimdienstliche Aspekte mit kompetenten Gesprächspartnern: Hans Modrow, vorletzter Ministerpräsident der DDR, Politiker und Vorsitzender des Ältestenrates der Partei »DIE LINKE« Fritz Streletz, Generaloberst a.D., Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Chef des Hauptstabes der NVA Klaus Eichner, Chefanalytiker im Bereich Auswertung und Analyse des MfS, spezialisiert auf Geheimdienste der USA
 
Buchpremiere mit dem Autor Reinhard Lauterbach

Dass sich die Krise der Sowjetunion in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre bis zum Zerfall des Staates steigerte, hat niemand vorhergesehen. Dass es dazu kam, ist die Leistung der letzten Führungsriege der KPdSU mit Michail Gorbatschow an der Spitze. Sie hatte gelernt, am Kapitalismus dessen Effizienz zu schätzen. Was da so effizient ablief, interessierte weniger. So schien es nahezuliegen, die Schwächen des eigenen Systems durch die erst schrittweise, dann vollständige Übernahme des anderen zu beheben. Dass das nicht klappen konnte und das nachsowjetische Russland kein kapitalistischer Staat wie alle anderen wurde, braucht niemanden zu wundern.


Buchpremiere mit dem Autor Herbert Graf

Es pfeifen nicht nur die Spatzen von den Dächern: Die Demokratie liegt im Argen. Warum das aber so ist, wird selten untersucht. Meist beschränkt sich die Analyse auf die Beschreibung der Symptome. Herbert Graf hat intensiv wie kaum ein Wissenschaftler vor ihm Geschichte und Gegenwart des Demokratiebegriffs untersucht und kommt zu bemerkenswerten Erkenntnissen....

 

Buchpremiere mit Gisela Steineckert

Eines schönen Tages ... So beginnen Geschichten, Erinnerungen. In Gisela Steineckerts neuem Buch sind es Geschichten über Freunde, Kollegen, Wegbegleiter, sind es Erinnerungen an Begegnungen, Gespräche, gemeinsames Arbeiten und Streiten. Manches war prägend: die junge Autorin im Gespräch mit dem Altmeister Arnold Zweig etwa. Oder ein Stück gemeinsamen Weges mit der Schriftstellerin Irmtraud Morgner in jener Zeit, als Frauen einen neuen Ton in die Literatur einbrachten. Die Freundschaft mit Peter Edel, dem Holocaustüberlebenden und Mahner. Begegnungen, die zu eigener Positionierung führten und noch im Abstand von Jahren Impulse geben, Zeit und Leben am Blick des anderen messen ...

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

Berliner Buchpremiere mit dem Autor Jürgen Schneider

Eines Morgens wird Ole Frei, ein linker Journalist und Netzaktivist aus Hamburg, vom Bundeskriminalamt verhaftet. Der Vorwurf: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Er soll einen Sprengstoffanschlag auf eine Firma verübt haben, die Software für Polizei und Geheimdienste herstellt. Am Nachmittag sitzt er in einer Zelle. An dem Vorwurf ist kaum etwas dran. Er will sich wehren. Aber er ist ein Gefangener...
Ein spannender politischer Kriminalroman. Nicht aus Absurdistan, sondern aus dem heutigen Deutschland.

Moderation: Claudia Wangerin (jW)


 
Zur Eröffnung der Fotoausstellung »Armut in Deutschland« laden wir Sie und ihre Freunde sehr herzlich ein. Die Ausstellung wird in Kooperation mit R-mediabase – dem Verband für kritischen Bildjournalismus realisiert.

Eröffnung: Michael Mäde (jW)
Es spricht: Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler, Universität Köln)

 


Doreen Kähler
r»Sagen von Unirdischen« ist eine Erzählung aus dem Spätwerk der Schriftstellerin Anna Seghers und erschien in der Sammlung »Sonderbare Begegnungen« 1973.

Es ist die Zeit von Reformation und Bauernkrieg; Verwirrung, Not und Angst prägen das Leben. Doch diese unruhige Epoche birgt neue Hoffnungen – ist ein Aufbruch zu einem neuen Bewusstsein. Wie aber äußert sich dieses Neue im Menschen?

Gelesen von der Schauspielerin Doreen Kähler
Einführung: Monika Melchert

Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €



Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 0 30/53 63 55-56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten

Donnerstag, den 18. Mai 2017, Beginn 19:00 Uhr

Buchpremiere mit den Herausgebern Volker Hermsdorf, Paula Klattenhoff, Lena Kreymann und Tobias Salin

Was ist eigentlich in Kuba los? Muss man jetzt »noch einmal schnell nach Kuba, bevor sich alles ändert«?
Hier berichten vornehmlich junge Menschen über die Erfahrungen, die sie auf Kuba während ihres Studiums oder ihrer Arbeit gemacht haben. Ausgehend von eigenem Erleben informieren die Autor*innen und beantworten Fragen nach dem Alltag in Kuba, die unvoreingenommene Reisende, so wie an Kuba interessierte Linke bewegen: Wie sind die aktuellen Entwicklungen auf Kuba zu verstehen? Gibt es Rassismus? Wie steht es um die Rechte der Frauen? Wie »frei« ist das Internet? Ökologie und Landwirtschaft, Auswanderung, Arbeit auf Kuba, Meinungsfreiheit und Menschenrechte sind weitere Themen.

 
Buchpremiere mit Werner Großmann und Peter Böhm

Werner Großmann, Nachfolger von Markus Wolf und letzter Chef der Auslandsaufklärung beim Ministerium für Staatssicherheit, reflektiert in einem sehr persönlichen Gespräch mit Peter Böhm sein Leben und berichtet offen auch über Geschehnisse und Hintergründe, die so bisher einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Die Schilderungen des inzwischen 87jährigen ehemaligen Geheimdienstchefs, dessen Autobiografie »Bonn im Blick« 2001 erschien, sind ein zeitgeschichtliches Zeugnis.
Vortrag und Diskussion mit Hans Modrow und Fritz Streletz

Nach ihrer Reise nach China stehen die Protagonisten Rede und Antwort u.a.
zu diesen Fragen:
Orientiert sich Kuba am »chinesischen« oder »vietnamesischen« Modell oder setzt das Land seinen eigenen sozialistischen Weg fort?
Welche Rolle spielt Kuba für das Modell einer multipolaren Welt und in den global-strategischen Überlegungen der Volksrepublik China?

Moderation: Volker Hermsdorf (Journalist)

Lesung des Romans von Erik Neutsch und andere Texte
mit der Schauspielerin Jennipher Antoni

Einführung: (Erik-Neutsch-Stiftung)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Erik-Neutsch-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung

 

Albert Norden über die Ursachen von Kriegen und die Möglichkeit, diese zu verhindern

Buchpremiere mit den Herausgebern Conny und Johnny Norden

»Wohin steuert die Bundesrepublik?«, fragte Albert Norden auf einer Pressekonferenz am 29. Juni 1966 und lieferte auch die Antworten. Sie sind, wie wir fünfzig Jahre später feststellen können, im Kern bemerkenswert aktuell. Denn am Wesen der deutschen Imperialismus hat sich kaum etwas geändert. Albert Nordens Sohn und dessen Frau haben sich die Arbeiten des jüdischen Antifaschisten, Emigranten und Kommunisten angeschaut. Er hat uns mehr hinterlassen als nur das Braun­buch der Nazi- und Kriegsverbrecher in der BRD, obwohl das allein ihn unvergessen macht. Albert Norden war, wie dieses Buch erneut beweist, ein brillanter Analytiker und politischer Stratege.

Moderation: Frank Schumann (Verleger)
 

Biografische Miniaturen


Buchpremiere mit dem Autor Peter Michel


Moderation: Wiljo Heinen (Verleger)

Biografische Miniaturen und ein Prolog von Armin Stolper

Peter Michel, Kunstwissenschaftler, Chefredakteur der Zeitschrift »Bildende Kunst« der DDR, blickt zurück auf seine Begegnungen mit Künstlern. Ein sehr persönlicher, ein sehr »eigener Blick«. Wer die Arbeit Peter Michels kennt, weiß, dass er sich dabei nicht in Belanglosigkeiten ergibt. Seine "Biografischen Miniaturen« schaffen auf wenigen Seiten ein eindrückliches Bild der Künstler*innen und ihrer Werke.

Der Band ist mehr als ein »Nachschlagewerk« – Peter Michel schafft eine Gesamtsicht auf die bildende Kunst der DDR und wie das Mosaik einzelner Künstler*innen sich zu einer Kultur zusammensetzte, die der Menschlichkeit und nicht dem Kommerz verpflichtet war.

Mit 367 großformatigen Seiten, fadengebunden und festem Einband, mit farbigen Abbildungen auf Bilderdruckpapier wurde diesem Einblick in die Kunst der DDR und dem Blick auf die Menschen, die sie schufen ein angemessener Rahmen gegeben.

Armin Stolper schreibt in seinem Vorwort: 

»… Ich habe die beinahe sechs Dutzend hier abgedruckten Miniaturen mit großem Interesse, mit viel Gewinn für meine Herzens- und Geistesbildung, mit Zustimmung zumeist und sehr oft mit Scham gelesen. Denn von den vorgestellten Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Nationalität, verschiedener künstlerischer Eigenart und Verve ohnehin, die Peter und Maria Michel kannten oder kennen, sind mir viele hier zum ersten Mal begegnet. Natürlich nicht die Leute der schreibenden und theaterspielenden Zunft, denen ich freundlich zuwinken konnte. Aber immer wieder musste ich mir eingestehen, dass ich den Reichtum, den diese Menschen in der DDR erarbeiteten, selbst nicht genügend kannte. Sie bezeugten damit – oftmals gegen Beckmessereien und Bevormundungen durch manche Kulturfunktionäre – die humanistische und sozialistische Grundstruktur unseres Lebens in diesem Staat.




Peter Michel lässt in seinem biografischen Kaleidoskop viele Schöpfer von Kunstwerken mit großem Verständnis, als kritischer Betrachter und immer sehr persönlich – teilnehmend an ihren Erfolgen und Niederlagen – Revue passieren. Der unvoreingenommene Leser wird spüren, dass hier ein von der Kunst und den Künstlern besessener Mensch, ein Denker und Gebildeter alter Schule, mit großer Lust am Werke ist und sich dem Abenteuer mutig stellt, das jede Kunst und Kunstbetrachtung bedeutet. Was er erlebt und erlebte, will er andere erleben machen, im Inneren davon überzeugt, dass ein Mensch ohne Liebe zu Kunst und Künstlern ein Banause sei. Sein Adressat ist und bleibt deshalb der Mitmensch, dem er Sinne und Herz öffnen will für die Gebilde in Farbe und Form, in Stein und in Ton, in Bronze und Eisen, Holz, Keramik und in vielen gewohnten und auch ungewöhnlichen Materialien.«
Fidel zum 90. Geburtstag!
und
Der Verlag Wiljo Heinen feiert seinen 10. Geburtstag.

Doppelt Grund zum jubeln: Wir ehren den kubanischen Revolu­tionsführer Fidel Castro zu dessen 90. Geburtstag und feiern zehn Jahre Verlag Wiljo Heinen – u. a. mit Jennipher Antoni, Hans Modrow, Arnold Schölzel und Tobias Thiele.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und dem Verlag Wiljo Heinen

 
Ein Ehe-Briefwechsel im Zweiten Weltkrieg von Alfred Kurella und Elfriede Cohn-Vossen

Gelesen von Andreas Manz-Kozar und Doreen Kähler

Einführung: Evelin Wittich (Erik-Neutsch-Stiftung)

»Wachträume sind überhaupt mein zweites Leben«, schreibt die noch junge deutsche Emigrantin Elfriede Cohn-Vossen sehnsüchtig an ihren Mann. Sie ist 1941 vor Beginn der Schlacht um Moskau mit zwei Kleinkindern weit ins sowjetische Hinterland evakuiert worden, sie hungert, bangt um den fernen Mann, dessen politische Arbeit nicht ohne persönliches Risiko ist. Sie braucht alle Energie, das schwer erkrankte Baby über Dyspepsie und Kinderlähmung hinweg zu retten. Vom täglichen Kampf um Essensration und warme Kleidung, um Feuerholz für das Zimmer, von ihrer Arbeit als Ärztin und der Stimmung unter der Bevölkerung erzählen offenherzige und bezaubernde Briefe (die man vorsichtshalber Boten mitgab, denn Deutsch war die Sprache des Feindes)...

Dienstag, den 23. Mai 2017, Beginn 19:30 Uhr
Berliner Buchpremiere mit der Poetry-Slammerin und Lyrikerin Faten El-Dabbas

Faten El-Dabbas ist Berlinerin, Muslimin und hat palästinensische Wurzeln. In ihren gesellschaftskritischen, politischen und oft persönlichen Texten gehen Beobachtetes und Erlebtes ineinander über. Sehnsucht nach Verständnis, Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden. Inspiriert durch den palästinensischen Dichter Mahmud Darwish ist ihr Anliegen: Protest durch Kunst - für ein differenziertes Meinungsbild in Deutschland!

 
Berliner Buchpremiere mit Werner Seppmann

Wir leben in einem ideologischen Zeitalter. Selbst bei oberflächlichem Blick auf soziale und kulturelle Zustände wird dies offensichtlich. Dies ist Ausdruck einer ideologischen Disposition, da Fakten nicht mehr zur Kenntnis genommen werden, der Blick auf die gesellschaftliche Realität verweigert wird.. »Ideologie ist heute der Bewußtseins- und Unbewußtseinszustand der Massen als objektiver Geist.« (Adorno 1972).

Die vorliegenden Arbeiten von Erich Hahn, Thomas Metscher und Werner Seppmann analysieren nicht nur diese Erscheinungsformen falschen Bewusstseins und zeigen ihre sozialökonomischen Ursachen auf, sie stellen gleichzeitig das Instrumentarium zur Verfügung, diese gesellschaftliche Anästhesie zu durchbrechen.

 
12 plastische Portraits und eine Figur

Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie und ihre Freunde sehr herzlich ein.

Was ist eine Analogie auf Peter Hacks? Wieso macht eine Bildhauerin Jahrgang 72 Porträts von Kohlhaase über Kant bis hin zur Keller? Und was hat Jemal Ell Alli gebürtig aus Damaskus mit Anna Hacks- Wiede zu tun?
Zu diesen und anderen Fragen führt die Berliner Bildhauerin Christiane Rößler in Ihre Ausstellung ein.
Unterstützt wird sie dabei von der Schauspielerin Renate Richter und dem Schauspieler Peter Bause.

 
Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein.

Ein kleiner Einblick in die Wunderwelt der Schwarzweiß-Druckgrafik aus dem Hause junge Welt. Neben einer kleinen Auswahl grafischer Arbeiten von Roland R. Berger und Thomas J. Richter vermittelt die kleine Ausstellung einen Eindruck vom grafischen Schaffen so unterschiedlicher DDR-Künstlern wie Willi Sitte, Michael Morgner, Johannes Heisig, Gisela Kohl, Norbert Wagner u. a.

Die Grafiken können auch erworben werden.

Es spricht: Roland R. Berger

Musik: Isabel Neuenfeldt

(Grafik: Johannes Heisig, Porträtz des FDJ-lers Michael B., 1980)



Berliner Buchpremiere mit dem Autor Kurt Pätzold

Der Begriff »Faschismus« scheint aus dem deutschen Wortschatz getilgt. Man spricht nur noch vom »Nationalsozialismus«, verkürzt NS. Das demagogische Wort kreierten die Nazis selbst. Dabei weiß inzwischen fast jeder, dass sie weder »national« - allenfalls chauvinistisch und nationalistisch - noch »sozialistisch« waren: Die Eigentums- und Produktionsverhältnisse blieben bestehen. Diese waren 1945 so kapitalistisch wie 1933...

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

 

Berliner Buchpremiere mit dem Autor Hannes Hofbauer

Hannes Hofbauer verfolgt das Phänomen der Russophobie zurück bis ins 15. Jahrhundert, als der Zar im Zuge der kriegerischen Reichsbildung gegen Nordwesten zog. Der Kampf um reale wirtschaftliche und (geo)politische Macht wurde auch damals schon ideologisch begleitet: Der Russe galt seinen Gegnern als asiatisch, ungläubig, schmutzig und kriecherisch, Stereotypen, die sich über Jahrhunderte erhalten haben.
Das Feindbild-Paradigma zieht sich wie ein roter Faden durch die Rezeption Russlands im Westen. Aktuell reagiert diese empört auf die Politik des Kreml, der mit der Machtübernahme Wladimir Putins innenpolitisch auf Konsolidierung und außenpolitisch auf Selbständigkeit setzt...


 
Erinnerungen eines Kombinatsdirektors und Ministers
Buchvorstellung mit dem Autor Hans-Joachim Lauck

Er war ein Mann mit großem Einflussbereich: Als Generaldirektor des Qualitäts- und Edelstahlkombinats dirigierte Hans-Joachim Lauck das Zusammenspiel von mehr als 40 Betrieben, in denen bis zu 220.000 Arbeiter und Angestellte über ein Viertel der industriellen Warenproduktion der DDR erwirtschafteten – und schätzte dabei den Kontakt zu seinen Stahlwerkern. Im Blaumann und mit dem Helm auf dem Kopf erfragte er Arbeitsabläufe, fing Stimmungen ein und suchte stets nach neuen Ideen. Lauck schritt voran, mischte sich ein und kämpfte: für sein Werk, für das Kombinat und für den gesamten Industriezweig. Als einer der ersten ostdeutschen Wirtschaftslenker gibt er nun Einblick in technische und politische Zusammenhänge – und zieht rigoros Bilanz.
Buchvorstellung der Dresdner Novelle 1945
von Eberhard Panitz
gelesen von der Schauspielerin Jennipher Antoni
Einführung: Eberhard Panitz


»Sagen Sie ihm, dass er für die Träume seiner Jugend soll Achtung tragen, wenn er Mann sein wird«, lässt Schiller Marquis Posa in »Don Carlos« sagen. Diese Mahnung scheint nicht grundlos dem Text vorangestellt. Eberhard Panitz, in Dresden 1932 geboren, erlebte als 13-Jähriger die Zerstörung seiner Heimatstadt, die Befreiung durch die Rote Armee und den Aufbruch in eine neue Zeit. Und er fragt sich heute mit einiger Berechtigung, warum vieles davon inzwischen bei manchem in Vergessenheit geraten ist oder durch Zerrbilder ersetzt wurde. 
Eberhard Panitz erzählt die Geschichte zweier Freunde, die in jener Zeit aus Ruinen auferstehen und sich mit den Gespenstern der Vergangenheit herumschlagen. Alles ist irgendwie ineinander verhakelt und verzahnt, verknüpft und verwoben. Kunstvoll erzählt Panitz seine Geschichte, die nur vordergründig siebzig Jahre zurückliegt. Sie zielt tatsächlich auf die Gegenwart und das kollektive Gedächtnis. Ganz im Sinne Schillers.  


 
Die Frauenfiguren im Werk von Peter Hacks sind ganz zweifellos gemünzt aufs Ideal; sie sind haltungsauffällig, selbstbewusst, originell, handlungsprägend, politisch denkend, meist individuell höchst emanzipiert und – nicht selten – umstritten. Das Frauenbild des Autors auch.
Am Vorabend der achten wissenschaftliche Tagung zu Werk und Leben von Peter Hacks ergreifen einige Teilnehmer die Gelegenheit, sich über diese Eigenarten und Grundzüge in offener Diskussion zu verständigen. Sie tun dies auch aus Anlass einer einmaligen szenischen Lesung des Dramas „Omphale“, die am Montag, 9.11., im Deutschen Theater stattfindet.

Mit dabei sind:

Prof. Antje Budde (Toronto),
Olaf Brühl und
Thomas Keck (Berlin) sowie
Ella Vengerova (Moskau);
Moderation: Dr. Dieter Kraft (Spandau)
 

Buchpremiere mit den Autoren Ralf Rudolph und Uwe Markus

Während Politiker in westlichen Hauptstädten seit Ausbruch der Ukrainekrise darüber spekulieren, welche strategischen und operativen Ziele Russlands Führung in Europa verfolgt, hat der Kreml längst andere Prioritäten gesetzt. Denn so unangenehm das Vorrücken von EU und NATO in den ehemals sowjetischen Einflussbereich in Osteuropa für die Führungselite des Landes ist – für den langfristigen Wiederaufstieg Russlands sind andere Regionen mittlerweile von weitaus größerer Bedeutung. Die Erschließung der Polarregionen und die Ausbeutung der dort lagernden Bodenschätze sind die Grundlage dafür, dass Russlands Führung die langfristige wirtschaftliche Konsolidierung ungeachtet der Sanktionen des Westens fortsetzen kann.

 
Eröffnung der Ausstellung zum diesjährigen jW-Fotowettbewerb »Blende« mit Bekanntgabe der Preisträger


 
Diskussion mit Fatih Polat, Chefredakteur der türkischen Tageszeitung Evrensel, und Sevim Dağdelen, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Bundestagsfraktion Die Linke.

Recep Tayyip Erdogan baut die Türkei nach seinem Gusto zum Ein-Mann-Staat islamistischer Prägung um. Von seinem 1000 Zimmer großen Palast Ak Saray aus orchestriert der Despot vom Bosporus die Kriegsführung gegen die Kurden im Südosten des NATO-Mitgliedlandes, die illegale Waffenhilfe für islamistische Dschihadisten in Syrien und die immer stärker werdenden Angriffe auf die Oppositionspartei HDP.
Wer kann Erdogans Kurs in den autoritären Unterdrückerstaat stoppen? Welchen politischen Herausforderungen sieht sich die Linke gegenüber? Darüber diskutieren Fatih Polat und Sevim Dağdelen.
 


5. Band von Erik Neutsch

Achim Steinhauer muss in seiner mikrobiologischen Forschung eine Niederlage hinnehmen. Gleichzeitig erfährt er als Schriftsteller Anerkennung, eine seiner Erzählungen wird verfilmt; beteiligt am Drehbuch, gerät er in die Sphäre der Kulturpolitik. Er nimmt als Beobachter am VIII. Parteitag teil und erlebt Ulbrichts Absetzung. Als er sich bei den Dreharbeiten in die junge Schauspielerin Barbara Witte verliebt, gerät seine Ehe mit Ulrike in die Krise.

Lesung mit der Schauspielerin Renate Richter
Einführung: Evelin Wittich (Erik-Neutsch-Stiftung)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Erik-Neutsch-Stiftung und der RLS

 


mit dem Autor Volker Hermsdorf

Wie kein anderes Land der Region beeinflusst Kuba die Entwicklung ganz Lateinamerikas. Sein alternatives Gesellschaftsmodell ist auch darüber hinaus Vorbild für viele Länder des Südens und allgemein Beleg dafür, dass eine andere Welt möglich ist. Voraussetzung dafür war der Sieg der Revolution über die Diktatur Fulgencio Batistas am 1. Januar 1959. Dessen nach Miami geflüchtete Anhänger versuchen seitdem mit Unterstützung Washingtons vergeblich, einen Systemwechsel auf der sozialistischen Karibikinsel zu erzwingen. Da auch terroristische und andere subversive Methoden nicht zum Ziel geführt haben, sah sich US-Präsident Obama zu einer Kurskorrektur genötigt. Beginnend mit der Revolution und ihren Wurzeln, vermittelt jW-Autor Volker Hermsdorf einen Überblick über die Geschichte des Landes, bishin zu seinen aktuellen Problemen und seiner Bedeutung für das Modell einer multipolaren Welt. Abschließend behandelt er das »Tauwetter« in den Beziehungen zu den USA und zur EU.

 
Mit dem Autor Wolf Wetzel

Wolf Wetzel befasst sich mit drei zusammenhängenden Strängen untergründiger Staatsaktivitäten. Der erste handelt von den Auswirkungen des permanenten Kriegszustands, begründet mit dem 11. September 2001. Der zweite Strang ist die totale Erfassung und Überwachung der eigenen Bevölkerung, Der dritte Strang staatlichen Untergrunds verfolgt die Spur des NSU. Dreizehn Jahre lang konnten nach offizieller Version Neonazis unerkannt morden. Nun verbrennen Akten und sterben Zeugen. Was ist von dem konstatierten Behördenversagen zu halten, wenn keiner, der daran maßgeblich beteiligt war, zur Rechenschaft gezogen wird?

Moderation: Sebastian Carlens (jW)

Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €


 

Podiumsgespräch mit Susann Witt - Stahl und Arnold Schölzel (Chefredakteur jW)

Die Menschen in den nicht anerkannten Volksrepubliken leiden weiter unter dem Angriffskrieg (seit Minsk II vorwiegend ein Zermürbungskrieg), Sanktionen und Blockaden der neuen Machthaber in Kiew. Die Zerstörung ist groß, die Felder vermint oder abgebrannt; fehlende Sozialleistungen, steigende Preise, illegale Zölle steigern die Not. Die miserable Sicherheits- und Versorgungslage erschwert auch den fortschrittlichen Kräften, die in der Bevölkerung verankerten sozialistischen Positionen durchzusetzen.

jW-Autorin Susann Witt-Stahl berichtet von Frontbesuchen bei der Kommunistischen Einheit 404, in Debalzewe, Donezk und Gorliwka, Begegnungen mit Kommandeuren und Kämpfern der Volkswehren, Regierungsvertretern und mit Soldaten und Zivilisten...

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €

 

Am 7. Oktober feiern wir 20 Jahre Genossenschaft LPG junge Welt eG!

Mit Geburtstagsständchen von
The Pokes

& Sektempfang

& anderen Leckereien

Wir laden alle Genossinnen und Genossen der LPG, Freunde
und Unterstützer der jungen Welt herzlich ein.

 
Carmen Maja Antoni,
Jennipher Antoni,
Gina Pietsch,
Andreas Manz-Kozár
und Christine Reumschüssel


lesen Texte von Bert Brecht, Peter Hacks u.v.a.

Eintritt (inklusive Imbiss) : 10,00 €/ermäßigt: 7,00 €

Einlass ab 19 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
 


Buchpremiere mit Gabriele Gast und Klaus Eichner

Gabriele Gast arbeitete fast zwei Jahrzehnte in der Zentrale des BND. Doch sie war nicht nur für den westdeutschen, sondern auch für den ostdeutschen Nachrichtendienst tätig - als eine der wichtigsten Quellen der Auslandsaufklärung der DDR. Sie tat das effektiv und erfolgreich. Dies wurde auch im harten Urteil deutlich, das man über sie verhängte: sechs Jahre und neun Monate Haft. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Klaus Eichner ein aufsehenerregendes Buch über die NSA und die Erkenntnisse, die man bereits lange vor Snowden in der DDR hatte: dass die US-Geheimdienste ihre Verbündeten ausspionierten. Nun schreibt Eichner über Gabriele Gast und ihre Arbeit während des Kalten Krieges.

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

Eintritt: 6,00 €/ermäßigt: 4,00 €

 
Podiumsdiskussion mit

• Schauspielerin, Sängerin und Brecht-Interpretin Gina Pietsch
• Soul- und Jazz-Sängerin Angelika Weiz,
• Autor Gerd Schumann
Moderation: jW-Chefredakteur Arnold Schölzel


Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

 

Zur Ausstellungseröffnung »Dialog. Schriftsteller der DDR« mit Fotografien von Gabriele Senft laden wir Sie und ihre Freunde sehr herzlich ein.

Eröffnung: Michael Mäde (jW)
Es spricht: Günther Drommer
Musik: Frauke Pietsch

Ausstellung vom 11.09.2015 bis 16.11.2015

 

Lesung und Gespräch mit dem Dichter Volker Braun

Am 1. Mai 1992 demonstrieren 4000 streikende Arbeiter an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und errichten einen Zaun mit der Aufschrift: »Kein Kolonialgebiet«. Der Protest nimmt immer größere Dimensionen an, man marschiert gen Berlin, debattiert die Belagerung von Erfurt, kurz: es kommt zum großen Arbeiterkrieg.
Der Fabulierkraft und -lust, dem Witz und dem Humor Volker Brauns ist es zu verdanken, wenn Die hellen Haufen konkret und einfühlsam, ironisch und bitterernst, von einem Aufstand berichten, der nicht stattgefunden hat...

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

Eintritt frei! Spenden erwünscht!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

 


Berliner Buchpremiere mit den Herausgebern Ekkehard Lieberam und Roland Wötzel

In seiner ökonomischen und politischen Gestaltung war der Realsozialismus gegen­über dem Kapitalismus nur unzureichend wettbewerbsfähig. Das unter Walter Ulbricht entwickelte Neue Ökonomische System ging konstruktiv mit dieser Erkenntnis um und zog daraus Schlüsse. Im Zentrum stand die Frage, wie die bürokratisch-administrativen Leitung der Wirtschaft und der Gesellschaft überwunden werden konnte. Die Demokratisierung der Ge­sell­schaft sollte den Sozialismus auch wirtschaftlich dem Kapitalismus überlegen machen.
Historisch blieb dieses experimentierfreudige Jahrzehnt eine Episode. Bei der Suche nach einer künftigen gesellschaftlichen Alternative jedoch ist sie lehr­reich.

Moderation: Michael Mäde (jW)

 

Buchpremiere mit dem Autor Jürgen Heidig

Jürgen Heidig hält den Freiheits- und Demokratie-Demagogen die Praxis der sozialistischen Demokratie in der DDR entgegen.
Viel wird in den »History-Channels« unterschlagen, wenn es um die DDR geht – und die Gefahr besteht, dass manch einer glauben mag, Wahlen in der DDR hätten »nur aus Zettelfalten« bestanden.
In knapper Form werden in diesem Buch die Grundzüge der demokratischen Herrschaft in der DDR – einer »Diktatur des Proletariats« – dargestellt und mit der Form bürgerlicher Herrschaft in der BRD kontrastiert.
Von der DDR könnte sich die BRD »eine Scheibe Demokratie« abschneiden. Aber damit würde die Macht des Kapitals bröckeln – das jedoch kann sie bei Strafe ihres Untergangs nicht wagen.

Moderation: Wiljo Heinen (Verleger)

 


Buchvorstellung

Wer dachte, dass zur sozialistischen Arbeiterbewegung alle wesentlichen Zeugnisse von Beteiligten erschlossen seien, wird durch die hier vorgelegten Biografiefragmente eines Besseren belehrt.
Hilde Kramer gehörte als 18-Jährige zum innersten Kreis der Akteure in den Münchener Revolutionsjahren 1918/1919. Sie nimmt von Anfang an teil an den Münchener revolutionären Ereignissen, arbeitet später als Mandatsträgerin und Sekretärin unmittelbar in der Räteregierung Leviné mit, wird als Verbindungsfrau im Januar 1919 nach Berlin geschickt, wo sie an Beratungen mit Liebknecht, Jogiches und Luxemburg teilnahm. Sie erlebt Höhepunkte wie Niederlagen der Revolution aus nächster Nähe.

Gelesen von der Schauspielerin Rike Eckermann

 


Berliner Buchpremiere mit Michael Sindermann und Egon Krenz

Horst Sindermann war Parlamentspräsident. In der politischen Hierarchie der DDR galt er als Nummer Drei und rangierte damit hinter dem Staatsratsvorsitzenden und dem Ministerpräsidenten. Dennoch ist über ihn nur wenig bekannt. So weiß man bis heute nichts über seine fünfzehn Jahre Haft bis 1945.
Zum 100. Geburtstag des Antifaschisten und DDR-Politikers Sindermann erscheinen nun erstmals seine Memoiren. Er hat sie nicht mehr vollenden können. Doch obwohl sie Fragment blieben, schließen sie für die Geschichtswissenschaft eine Lücke. Und auch dem historisch interessierten Leser bieten sie eine Fülle unbekannter Fakten und Fotos.

Moderation: Frank Schumann (Verleger)
 


Kritik an der Transformationspolitik.

Buchpremiere mit den Herausgebern Klaus Blessing und Matthias Werner und dem Autoren Ekkehard Lieberam

Im Juni 2015 lud das Ostdeutsche Kuratorium vonVerbänden zu einer Konferenz, mit der der Dachverband eine Reihe unter dem Titel »Das OKV diskutiert« aus der Taufe hob. Unter diesem Motto will man fortan gesellschaftliche relevante Fragen miteinander erörtern und zu einer weitergehenden Debatte in der Öffentlichkeit anregen.Bei der Premiere ging es um die sogenannte Transformationstheorie und -politik. Wie schon vor über 100 Jahren die SPD meinte, dass der Kapitalismus in den Sozialismus hinüberwachsen würde, weshalb sie ihren Frieden mit den Verhältnissen schloss, so gibt es in der linken Bewegung von heute einige, die dieser Illusion wieder oder erneut erlegen sind.

Moderation: Arnold Schölzel (jW)





 
Zum 90.Geburtstag von Mikis Theodorakis!!

Ein Abend über ein Leben in Liedern mit

Gina Pietsch

und

Christine Reumschüssel

 
Die Krise des weltweiten Finanzsystems wird in diesem Sommer das achte volle Jahr gedauert haben. Es kracht immer noch an allen Ecken. Die EU und der Euro sind eine besondere Schwachstelle des Systems. Die Tagung soll die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der Krisenprozesse bringen und die Strategien des Finanzkapitals und der herrschenden Eliten erläutern. Schließlich sollen Perspektiven der Gegenwehr erörtert werden.

Lucas Zeise: Die Politik des Finanzkapitals - Parallelen zu den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts

Andreas Wehr: Entwicklung der EU- und Euro-Krise - Interessengegensätze der nationalen Bourgeoisien

Winfried Wolf: Griechenland - Zuspitzung der Euro-Krise und Zuspitzung des Euro-Diktats'

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

 
Russland reagiert auf die westlichen Sanktionen mit einer Wendung nach Osten. Ein dreißigjähriger Gasvertrag wurde geschlossen, der Handel soll nicht mehr über den US-Dollar, sondern über die Landeswährungen abgerechnet werden. Es ist nur ein Beispiel dafür, wie Russland jetzt auf die Zusammenarbeit im Rahmen der BRICS-Staaten setzt. Die Orientierung auf diese Gruppe mag für Moskau von symbolischer Bedeutung sein: wir können auch anders. Doch auch neue Partner ändern nichts an Russlands alten Problemen: macht sich Moskau mit der BRICS-Option etwas vor oder hat Europa seine Chance gehabt?

Podiumsgespräch mit Reinhard Lauterbach und Arnold Schölzel (jW)
Die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den USA

Gesprächsrunde mit Heinz Langer (DDR-Botschafter in Kuba a.D.), Volker Hermsdorf (Journalist und jW-Autor)

Kubanische Diplomaten und Wirtschaftsexperten haben seit Wochen kaum noch eine freie Minute. Neben Delegationen aus den befreundeten Ländern , stehen in Havanna derzeit auch jede Menge anderer Besucher auf der Matte. Darunter solche, die an der sozialistischen Karibikinsel noch bis vor kurzem kein gutes Haar gelassen haben. Doch seit US-Präsident Barack Obama im Dezember vergangenen Jahres das Scheitern der bisherigen Kuba-Politik seines Landes eingestand, will jeder dabei sein und Geschäfte machen.

Wie ist die Annäherungspolitik zu bewerten?

Anschließend Empfang anlässlich des 80. Geburtstags von Heinz Langer mit Livemusik
 
Vorstellung des Buches von Edith Anderson. Gelesen von der Schauspielerin Ines Burdow   

Als Edith Anderson sich 1947 entschließt, ihr geliebtes New York zu verlassen (nicht nur ihre Eltern, sondern auch die deutschen Emigranten wie zum Beispiel Gerhard Eisler halten sie für "verrückt"), geht es nicht nur um den Mann, - Max Schroeder, dem späteren Aufbau-Cheflektor - dem sie folgt. Es geht vielmehr auch darum, an dem gesellschaftlichen Experiment Sozialismus in Nachkriegsdeutschland teilzuhaben.
„Edith Andersons Erinnerungen sind gleichermaßen Liebes-, Lebens- und Kulturgeschichte der Jahre 1947 - 1958.?Kühl, lebhaft, ironisch und selbstironisch - gegen die zunehmende Unkenntlichkeit jener Zeit geschrieben.
 



Berliner Buchpremiere mit Anja Flach und Michael Knapp

Am 19. Juli 2012 begann in Kobanî die Revolution von Rojava. Unter der Initiative des Volksrats Westkurdistan (MGRK) vertrieb die Bevölkerung das syrische Baath-Regime weitgehend unblutig. Während der Rest von Syrien zunehmend im Bürgerkrieg versank, schlug Rojava einen dritten Weg jenseits des Baath-Regimes und der vom Westen, der Türkei und den Golfstaaten protegierten Opposition ein. Damit wurde die kurdische Freiheitsbewegung vor die Herausforderung gestellt, ein im Mittleren Osten einmaliges basisdemokratisches, geschlechterbefreites und ökologisches Projekt aufzubauen. Seither organisiert sich die Bevölkerung durch ein Rätesystem selbst. Das Projekt wird durch reaktionäre Kräfte wie die Terrororganisation Islamischer Staat bedroht...
von Daniel Defoe
Buchvorstellung

Jeder kennt die Welt der Piraten als abenteuerliches Universum aus Holzbein, Säbelkampf und Totenkopfflagge. Doch nur wenige wissen, dass viele Seeräuber fortschrittliche Vorstellungen hatten.
Diese spiegeln sich auch in Daniel Defoes 1728 erschienen Bericht über die Piratenrepublik Libertalia wider, die hier zum ersten Mal auf Deutsch erscheint. Defoe schildert die Geschichte des Edelmanns Misson aus Frankreich und des italienischen Priester Caraccioli, die mit dem englischen Piraten Tew auf Madagaskar eine auf Toleranz, gerechter Verteilung von Besitz und radikaler Demokratie beruhende Piratenbruderschaft gründen.
Porträts
Fotografien von Peter Ziesche

Zur Ausstellungseröffnung laden wir Sie und ihre Freunde sehr herzlich ein.

Eröffnung: Michael Mäde (jW)

Es spricht: Carmen Maja Antoni

 
- Eine (nicht ganz neue) Legende über die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert


Podiumsgespräch mit Kurt Pätzold

Moderation: Arnold Schölzel (jW)

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

Donnerstag, den 07. Mai 2015, Beginn 19:00 Uhr
- Realismusproblem und Gesellschaftkritik in der Gegenwartliteratur

Podiumsgespräch

mit David Salomon, Kai Köhler und Ingar Solty

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €


Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

Dienstag, den 26. Mai 2015, Beginn 19:00 Uhr

 

 


Eine Lesung mit dem Schauspieler Andreas Manz-Kozár



Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Donnerstag, den 21. Mai 2015, Beginn 19:00 Uhr

Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat

Berliner Buchpremiere
mit der Autorin Karin Leukefeld

Eintritt: 6,00 €
ermäßigt: 4,00 €

Moderation: Rüdiger Göbel (jW)

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten.

Dienstag, den 12. Mai 2015, Beginn 19:00 Uhr
Buchvorstellung und Erinnern an Sakine Cansiz

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

Kurdischer Frauenverein DEST-DAN e.V. Berlin

Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

Moderation: Nick Brauns


Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €


Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten

29.04.2015, Beginn 19:00 Uhr
Ein Rückblick auf 30 Jahre Überlebenskampf

Berliner Buchpremiere mit dem Autor Hellmut Kapfenberger



Moderation: Wiljo Heinen (Verleger)

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten

27.04.2015, Beginn 19:00 Uhr
Das unstete Leben des Spions Hans Voelkner

Buchpremiere

mit dem Autor Peter Böhm

Moderation: Peter Wolter (jW)

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €

Um Anmeldung zur Veranstaltung unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de wird gebeten
21.04.2015, Beginn 19:00 Uhr


Ein Kurt - Tucholsky - Abend

mit

Carmen- Maja Antoni

Jennipher Antoni


begleitet von Guido Raschke am Klavier

Eine Veranstaltung der Tagezeitung jW und der Zeitschrift "Melodie & Rhythmus"

ACHTUNG: VERANSTALTUNGSORT IST DAS FREIZEITFORUM MARZAHN!!!!!
Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin


 
Google, das Silicon-Valley und der Mensch als Auslaufmodell

Berliner Buchpremiere mit dem Autor Thomas Wagner

Moderation: Stefan Huth (jW)

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €
23.04.2015, Beginn 19:00 Uhr



Ein Banner mit dieser Aufforderung des Revolutionärs Che Guevara war vor 20 Jahren an einer Außenwand des damaligen Redaktionsgebäudes der Tageszeitung jungen Welt im Berliner Ortsteil Treptower Park angebracht. Diejenigen, die es dort hatten aufhängen lassen, gaben am 5. April 1995 bekannt, dass am selben Tag die letzte Ausgabe der Zeitung erstellt würde. Belegschaft und Betriebsrat erfuhren davon auf dem Weg zur Arbeit aus dem Radio.

Was damals fast alle für völlig unmöglich hielten, wurde dann doch Realität: In nur wenigen Tagen organisierten Belegschaftsmitglieder und Betriebsrat - unterstützt von vielen Leserinnen und Lesern - die Voraussetzungen dafür, dass die junge Welt weiter erscheinen konnte. Am 13. April 1995 lag die erste Mutausgabe im Briefkasten der Abonnenten und am Kiosk.
Und weil wir es gemeinsam geschafft haben, dass es trotz aller politischen und ökonomischen Schwierigkeiten die junge Welt auch 20 Jahre später als linke, marxistische Publikation gibt, laden wir Freundinnen und Freunde der Zeitung zu einem Empfang ein. Wir treffen uns am:





 
Ausstellung zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus


Gebt nichts auf die Legenden des Volkes.
Glaubt den Spalten der Zeitungen nicht.
Aber ich hab´ das gesehen. Mit eigenen Augen.
Versteht ihr? Gesehen. Ich.
Ilja Selwinskij




Ausstellung mit Fotografien von Alexandre Sladkevich
Porträts von Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges

Eröffnung: Michael Mäde (jW)
Es sprechen:
S.E. Wladimir M. Grinin Botschafter der Russischen Förderation in der BRD
Stefan Huth (Chefredakteur der Tageszeitung jW)

Ausstellung vom 16.04.2015 . 27. 05.2015
 Zur Kasuistik seiner Leugnung

Vortrag von Werner Röhr zum 100. Jahrestag dieses Verbrechens

Eintritt: 5,00 €
ermäßigt: 3,00 €

Anmeldung zur Veranstaltung erfolderlich! Bitte unter 030/53 63 55- 56 oder mm@jungewelt.de
15.04.2015, Beginn 19:00 Uhr